Einfache und schnelle Tipps, wie Aromatherapie gegen Ängste hilft!!!

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Nachdem ich dir vor ein paar Wochen ein paar Tipps gegeben habe, wie du deine Erkältung mit Aromatherapie schneller loswerden kannst, möchte ich heute das nächste Thema aufgreifen: Wie du Aromatherapie unterstützend gegen Ängste anwenden kannst.

Angst ist ein Thema, das uns alle irgendwie beschäftigt. Sie kommt und geht in bestimmten Situationen und manchmal auch ohne, dass wir einen Grund erkennen. In manchen Fällen kann zur Angst auch Panik kommen. Ich hatte als Jugendliche meine erste Panikattacke. Das ist fast 20 Jahre her und damals wusste kaum jemand, was das ist, oder man wurde deshalb auch noch belächelt, weil es die meisten Leute einfach nicht verstanden haben. Heute ist man bei diesem Thema schon viel aufgeklärter. Die Leute trauen sich, darüber zu sprechen und wissen, dass sie damit nicht alleine sind. Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt.

Es gibt aber nicht nur die Angst, die mit Panik einhergeht. Manchmal ist es eher Nervosität oder man macht sich Sorgen. Tatsache ist: Keines dieser Gefühle ist angenehm. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Gefühle nicht unterdrückt werden sollten und dass dir jedes unangenehme Gefühl auch etwas sagen will. Es gibt immer etwas, das man ändern und verbessern kann. Das Wichtigste ist aber, dass du dich nicht unterkriegen lässt, wenn es dir einmal nicht so gut geht oder du ständig mit dem Thema konfrontiert bist.

In vielen Fällen kann es helfen, sich mitzuteilen. Das kann in einem Forum sein, das dieses Thema aufgreift, bei einem Psychotherapeuten oder Kinesiologen. Die Angst hat schließlich einen Ursprung. Es kann helfen, wenn du weißt, was der Ursprung ist und ihn verstehen lernst. Das soll nicht heißen, dass du deine Ängste von einem Tag auf den anderen los wirst, aber du kannst lernen, damit umzugehen. Bei meiner Ausbildung zur Aromatherapeutin und etlichen nachfolgenden Workshops (unter anderem bei PRIMAVERA®) habe ich gelernt, wie und wofür man Aromaöle einsetzen kann und da waren auch jede Menge Tipps gegen Ängste dabei. Da ich mit den Aromaölen auch beruflich längere Zeit gearbeitet habe, haben sich diese Tipps immer mehr ergänzt und nach persönlichen Erfahrungen auch ein bisschen abgewandelt.

Ich möchte dich aber auch darauf hinweisen, dass Aromatherapie und meine Tipps kein Ersatz für Medikamente und ärztliche Behandlungen sind.
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– Welche Aromaöle eignen sich bei Ängsten und Nervosität?
– Wie kann ich die Öle mischen und anwenden?
– Worauf sollte ich zusätzlich achten und was kann sonst noch gegen Ängste und Panik helfen?

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Welche Aromaöle eignen sich bei Ängsten und Nervosität?

Rose, Lavendel, Orange, Vanille, Rosenholz, Tonka, Zeder und Neroli. Es gibt noch mehr Öle, die gegen Ängste und Nervosität hilfreich sein können, aber diese hier sind meine Favoriten. Wichtig ist, dass man seine persönlichen Duft-Vorlieben berücksichtigen sollte.

Lavendel ist ein Alleskönner. Lavendel ist DAS ÖL für Entspannung und Stress lösende Wirkung. Ätherisches Lavendelöl lässt sich gut mit anderen Ölen kombinieren oder mit einen naturreinen Pflanzenöl mischen, Lavendel, speziell der Lavendel fein, entfaltet aber auch alleine seine Wirkung. Zwei Tropfen Lavendel auf ein Taschentuch geben und damit über die Fußsohlen streichen, ein paar Atemübungen dazu und einem erholsamen Schlaf steht nichts mehr im Wege.

Neroli wirkt harmonisierend und wird in der Aromatherapie bei nervöser Anspannung eingesetzt. In der Aromatherapie gilt Neroli als Rescue-Mittel in Situationen, die beängstigend sind oder uns erschrecken. Es hat einen ganz besonderen intensiven angenehm blumigen Duft und wird deshalb auch gerne für Parfums verwendet.

Orange – mein Favorit, der auch immer die Laune hebt. Wird oft bei Stress empfohlen. Ganz gleich, was dich beschäftigt, ob es Sorgen und Ängste sind, ob du einfach nur mies gelaunt bist oder über ein Problem grübelst: Orange ist ein Gute-Laune-Öl und deshalb immer die richtige Wahl, wenn wir wieder mehr Sonnenschein im Herzen benötigen.

Rose wirkt ebenfalls harmonisierend und entspannend. Der Duft ist blumig-intensiv. Rosenduft ist in Zeiten der Veränderung angesagtOft entstehen Nervosität und Angst in Situationen, die man nicht genau absehen kann. Die Rose geht mitten in unser Herz, sie ist im Wortsinn eine Herz-Note und hilft, auch wenn uns die Worte fehlen. Rosenduft eignet sich sehr gut zum Mischen mit anderen Ölen.

Rosenholz wirkt ähnlich wie Rose, aber der Duft ist nicht zu vergleichen. Zwar ist auch dieser Duft leicht blumig, was aber vom harzig-holzigen Duft überdeckt wird.

Tonka-Extrakt gilt als entkrampfend und erdend. Das Aromaöl hat den Ruf, dabei zu unterstützen, wieder lockerer zu werden. Tonkabohnen haben einen warm-einhüllenden angenehmen Duft, der uns an Pralinen erinnert.

Den Duft von Vanille kennen wir alle! Vanille duftet süß und warm und wirkt einhüllend-wärmend und harmonisierend. Bei Duftmeditationen ist es das Öl, das uns hilft, sich entspannt fallen zu lassen.

Zeder hat erdende Wirkung, lässt uns wieder – im übertragenen Sinn – den Boden unter den Füßen finden. Ich persönlich finde den harzig-holzigen Duft nicht so toll – wieder ein Beleg dafür, dass wir auf unsere individuellen Duftvorlieben achten sollten. Gleichwohl ist das ätherische Zedernöl ein super Herz-Basis-Öl, das man sowohl mit anderen ätherischen Ölen und auch naturreinen Pflegeölen mischen kann. Zeder hat den Ruf, Trost und Kraft zu spenden.

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Wie kann ich die Öle mischen und anwenden?

Zum Mischen der Öle empfehle ich immer eine Leerflasche mit Pipette. Das sind leere Fläschchen, die in der Apotheke erhältlich sind. Auch Bachblüten werden darin verkauft. Ein 10ml-Fläschchen reicht aus und kostet weniger als einen Euro. Wenn du zu einem Event, einem Vorstellungsgespräch, einem Meeting oder zum Beispiel zum Zahnarzt musst und deshalb nervös und ängstlich bist, dann versuch es doch mit folgender Mischung:

4 Tr Tonka Extrakt
2 Tr Vanille
2 Tr Rose
8 Tr Orange

Das ist sozusagen die schnelle Hilfe für unterwegs. Falls du zu Nervosität neigst und auch gestresst bist, kannst du in deiner Leerflasche auch gleich mehr davon anmischen. Davon gibst du nun zwei Tropfen auf ein Taschentuch. Daran kannst du immer für ein paar Minuten riechen oder es zwischendurch vor die Nase halten. In der Aromatherapie nennt man das Trockeninhalation. Es ist nicht so auffällig, wenn du in der U-Bahn oder im Büro sitzt, und es hat noch einen Vorteil: Zwei Tropfen sind vom Dufther eher dezent.

Wenn du Zuhause bist, kannst du dir auch eine Mischung für die Aromalampe, den Duftstein oder einen Raumspray machen. Für den Duftstein verwendest Du die Mischung pur, für die Duftlampe gibst Du die ätherische Ölmischung ins Wasser. Für die Herstellung eines Raumsprays kannst du auf 100 ml Wasser 15 Tropfen Orange, 3 Tropfen Zeder, 3 Tropfen Tonka und 3 Tropfen Rosenholz mischen. Noch besser ist es, wenn du das Mischverhältnis aus 1/3 Alkohol (Weingeist) auf 2/3 Wasser kombinierst: Also 30 ml Weingeist auf 70 ml Wasser und dann die ätherischen Öle dazu. Dann bleibt das Raumspray länger haltbar.

Wenn du ein Entspannungsbad brauchst, dann kannst du Meersalz verwenden. Einfach zu 50 g Meersalz (entspricht 3-4 EL) 2 Tropfen Lavendel, 3 Tropfen Orange und 1 Tropfen Rosenholz hinzufügen. Eine gute Anti-Angst-Mischung ist auch folgende: 5 Tropfen Zeder in einer Leerflasche mit 3 Tropfen Neroli, 1 Tropfen Rose und 2 Tropfen Lavendel mischen. Wer noch eine Kopfnote dabei haben möchte, kann Orange oder Zitrone (1-2 Tropfen) ergänzen. Anschließend von dieser Mischung zwei Tropfen davon auf ein Taschentuch oder ein paar Tropfen auf einen Duftstein geben.

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Worauf sollte ich zusätzlich achten und was kann sonst noch gegen Ängste und Panik helfen?

Nach meiner Erfahrung, die ich privat, aber auch als Aromatherapeutin und Energetikerin gemacht habe, gibt es viele Hilfsmittel, die gegen Ängste und Panik unterstützend wirken können. Das sind zum Beispiel Aromatherapie, Bachblüten, Yoga, Entspannungsmethoden und Ausdauersport. Gesunde Ernährung spielt auch eine wesentliche Rolle. Wenn ich früher viel Zucker gegessen habe, dann habe ich nach einigen Tagen immer gemerkt, dass ich unruhiger werde. Seit ich mich vorwiegend zuckerfrei oder sagen wir„zuckerarm“ ernähre, bin ich konzentrierter und wesentlich entspannter.

Was sonst noch gegen Ängste und Panik helfen kann: Atemübungen, Gesprächstherapie, am eigenen Mindset arbeiten…

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Ich möchte dich nochmals darauf hinweisen, dass ich keine Ärztin bin und dass diese Tipps keine ärztliche Behandlung ersetzen sollen und können.
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– Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit PRIMAVERA®! –
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Hier  kannst du gerne nachlesen, wie du Aromatherapie für dein Business nutzen kannst! Die wichtigsten Basis-Tipps zum Thema Aromatherapie findest du hier!

 

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