Bachblüten – nützliche Helfer bei Ängsten

So gut wie jeder kennt die Erste Hilfe bzw. Rescue Tropfen von Dr. Bach und hat irgendwann einmal eigene Erfahrungen damit gemacht. Ich kenne die Tropfen schon ziemlich lange und habe sie früher vor Prüfungen genommen, wenn ich nervös war und Angst hatte den Test zu vermasseln. Bachblüten können sehr hilfreich gegen Ängste sein, weshalb ich sie in gewissen Situationen auch heute noch nehme. Angst ist kein angenehmes Gefühl, aber ansich nichts schlimmes, wenn du weißt, wie du mit ihr umgehen kannst. Je genauer du diese Ängste beschreiben kannst, desto eher findest du die richtigen Bachblüten für dich.

Was sind das für Ängste? Sind sie rational oder irrational? Welchen Ursprung haben sie? Ist es vielleicht doch mehr Nervosität oder macht sich auch Panik breit?

Wir alle kennen das Gefühl von Angst, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber es gibt so viele Ängste. Manche sind kurzfristig und wiederkehrend, wie etwa die Angst vorm Zahnarztbesuch oder Prüfungsängste. Andere wiederum sind mit alltäglichem verbunden, wie etwa soziale Phobie oder Existenzangst.

Bachblüten gegen Ängste – diese fünf Bachblüten sind immer eine gute Wahl

In den Rescue Tropfen sind Clematis, Cherry Plum, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem enthalten. Diese Tropfen sind nie verkehrt, aber meiner Erfahrung nach gibt es gerade für Ängste Bachblüten die besser geeignet sind.
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WHITE CHESTNUT

Hat sich immer bewährt. Diese Blüte wird eingesetzt gegen zu viel grübeln. Wenn du Angst hast, fokussierst du dich auch meist darauf. Viele Menschen die Angst vor dem Zahnarzt haben, denken schon Tage vor dem Termin an nichts anderes mehr. Damit das Grübeln ein Ende hat, sind positive Affirmationen,  Ablenkung und eine Bachblütenmischung mit White Chestnut sehr hilfreich.

STAR OF BETLEHEM

Ängste haben einen Ursprung, aber oft ist uns dieser nicht bekannt oder bewusst. Star of Betlehem wirkt nicht nur unterstützend bei Krisen, sondern hilft auch vergangenes wieder bewusst zu machen und zu verarbeiten.

ROCK ROSE

Hilft bei benennbaren und irrationalen Ängsten und wird eingesetzt, wenn die Angst mit Panik verbunden ist, man Alpträume hat oder sich zittrig fühlt.

CHERRY PLUM

Kennst du das Gefühl, wenn du dich der Angst regelrecht ausgeliefert fühlst und dich irgendwie selbst nicht mehr für ganz voll nimmst. Vielleicht weil es ansich gar keine schlimme Situation ist, die dir so eine Angst einjagt. Dann ist Cherry Plum die beste Wahl.

CHESTNUT BUD

Die meisten Ängste sind wiederkehrend. In immer wieder den selben Situationen packt einen diese Angst. Das Verhalten ist immer wieder das Gleiche, oft hat uns dieses Verhalten überhaupt erst in diese Situation gebracht und dann wundern wir uns tatsächlich, warum diese Angst wieder da ist. Um den Kreislauf zu durchbrechen hilft Chestnut Bud.

Wie schon gesagt, je besser du deine Angst beschreiben kannst, desto eher findest du die geeignete Blüten-Mischung für dich. In Frage kommen auch noch Aspen (unerklärliche Ängste), Mimulus (rationale Ängste), Crab Apple, Red Chestnut (wenn du dich um andere zu sehr sorgst), Clematis und Impations.
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Wie und wo bekomme ich so eine Bachblüten-Mischung?

In einer Stockbottle können bis zu sechs verschiedene Bachblüten vermischt und mit Wasser aufgefüllt werden. Durch ein paar Tropfen Alkohol wird die Mischung länger haltbar gemacht. Da die Tropfen aber regelmäßig über einen gewissen Zeitraum eingenommen werden sollen, ist der Alkohol eigentlich nicht notwendig.

Wenn du Hilfe brauchst, kannst du dich an ausgebildete Bachblütenberater wenden oder du lässt dich in Apotheken beraten, wo die Tropfen auch erhältlich sind. Hast du dir selbst eine Mischung ausgesucht, dann wir dir in der Apotheke auch deine Wunsch-Mischung angerichtet. Sich ein bisschen zu informieren und aktiv etwas gegen Ängste tun, ist nie verkehrt.

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Ebenfalls eine gute Methode, um Stress zu mindern und zu Entspannen ist Reiki. Auch Aromatherapie und Yoga können gegen Nervosität und Ängste hilfreich sein. Wenn dich deine Angst allerdings lähmt und dich in deinem Alltag einschränkt, dann solltest du auch deinem Arzt oder einem Psychologen davon erzählen. Ich habe in den letzten Jahren so viele Menschen kennengelernt, die unter gravierenden Ängsten leiden, aber aus Scham nicht zu einem Psychologen gehen. Ich sehe das allerdings so – lieber einmal über den Schatten springen und die Glaubensmuster loslassen, dass daran irgendetwas verkehrt, falsch oder peinlich sein könnte und dafür in Zukunft angstfreier sein oder besser damit umgehen können. Was sagst du dazu?

Hast du schon einmal Erfahrungen mit Bachblüten gemacht?
Was sind deine Ängste und wie gehst du mit ihnen um?

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