6 gute Gründe, warum Yoga ausgerechnet bei dir nichts bringt

Stellst du dir manchmal diese Frage, warum Yoga bei dir nichts nutzt? Hast du das Gefühl, dass du die Einzige bist, der Yoga nicht hilft?

Die meisten Menschen die Yoga praktizieren tun das aus einem bestimmten Grund. Also mit einem speziellen Ziel, wie etwa gelassener zu werden, Ängste abzubauen oder aber gegen Rückenschmerzen.

Immer wieder hört und liest man von Yoga praktizierenden, die schlimme Rückenbeschwerden in den Griff bekommen haben oder von Menschen, die mit Yoga ihre Angstzustände und Panikattacken besiegt haben. Und immer, wenn du so etwas liest, fragst du dich warum das bei dir nicht funktioniert?! Oder vielleicht stellst du dir diese Frage bereits in der Vergangenheitsform, weil du längst aufgegeben hast. Warum sollst du auch deine Zeit in etwas investieren, dass dich offenbar kein bisschen weiterbringt.

Es gibt aber einige Gründe, warum dir Yoga bei deinem Problem (ob Rückenbeschwerden, Nervosität, Stress, Ängste…) nicht geholfen hat und diese möchte ich dir jetzt aufzählen.

6 Gründe, warum dir Yoga nichts gebracht hat

Du warst nicht konsequent genug! Lieber täglich 25 Minuten, als einmal pro Woche 2 Stunden. Je öfter du den Bewegungsablauf inklusive Atemtechnik und Entspannungseinheiten machst, desto schneller wird das Programm zur Gewohnheit. Was natürlich wesentlich hilfreicher ist, als nur einmal pro Woche zu üben.

Du hast zu schnell aufgegeben! Yoga ist mehr als Entspannung und mehr als Bewegung, aber kein Wundermittel, dass dir innerhalb von zwei Wochen alle Beschwerden und Ängste vertreibt und alle Blockaden löst. Dran bleiben!

Du hast noch nicht den idealen Yoga Stil für dich gefunden! Es gibt unzählige Yoga Stile, aber nicht jeder Stil ist für dein Problem hilfreich. Wenn du Bandscheibenprobleme hast, ist es nicht ratsam gleich mit den schwierigsten Übungen zu beginnen. Wenn du Entspannung suchst, wird zB. Hatha Yoga wesentlich empfehlenswerter sein, als Bikram Yoga.

Du beginnst gleich mit den härtesten Übungen! Wie in allen Berufen, gibt es auch hier ein paar schwarze Schafe. Yoga Lehrer, die vielleicht nicht so aufmerksam sind, nicht auf dein Fitnesslevel eingehen und im Anfängerkurs gleich mit den Übungen beginnen, für die du die meiste Kraft aufwenden oder dich wie eine Brezel verbiegen sollst. Davon habe ich leider schon oft gehört und da sind dann Teilnehmer oft mehr angeschlagen als zuvor. Im Grunde hat das aber auch ein wenig mit Selbstverantwortung zu tun, denn nur du spürst, wann es dir zu viel wird und da solltest du auch bereit sein auf ein paar Übungen zu verzichten, auch wenn es dir in der Gruppe unangenehm sein sollte. Im Idealfall gibt es die Möglichkeit eine Übung mit Yogablock oder Gurt anzupassen. Darauf sollte ein guter Yoga Lehrer eingehen.

Du machst die Übungen zu hektisch! Gerade wenn du Yoga gegen Nervosität, Ängste oder zur Stressreduktion machst, dann solltest du die Übungen mit Ruhe und Bedacht ausführen.

Du nimmst dir nicht genug Zeit für Atemtechnik, Auflockerung und Entspannungseinheit! Für mich sind diese drei der perfekte Anfang für eine Yogaeinheit. Ich beginne immer mit Auflockerungsübungen, danach kommt Atemtechnik und Entspannung. Erst dann werden die Asanas (Yoga Stellungen) eingenommen. Beendet wird ebenfalls mit einer bestimmten Atem- und Entspannungseinheit. Die Aufmerksamkeit auf Atmung und Entspannung, gemischt mit den etwas kraftaufwendigeren Asanas, befreien den Geist und stoppen Gedankenkreisen.
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Bei Rückenbeschwerden ist es wichtig mit dem Arzt vorab zu besprechen, ob Yoga überhaupt geeignet ist. Hat der Arzt das okay gegeben, dann erst einmal mit leichten Übungen beginnen. Besonders empfehlenswert finde ich ein Einzeltraining bei einem Yoga-Lehrer. Wenn man erst einmal ein bisschen vertraut damit ist, kann man auch mit YouTube Videos und Gruppenkursen starten. So ist es mir immer am liebsten, damit ich nichts falsch einstudiere. Am Besten finde ich ein Einzeltraining bei einem Yoga-Lehrer, der auf dich eingeht und das Programm nach deinen Bedürfnissen erstellt. Der Rest liegt aber bei dir – konsequent bleiben und täglich üben!

© Photo via Unsplash by Jared Rice

Alles Liebe,
Tina

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