Warum glücklich sein manchmal gar nicht so einfach ist

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung! Dieses Zitat von Neale Donald Walsch ist so simpel, wie wahr. Und dennoch gibt es Phasen im Leben, da scheint das Glück, die Zuversicht und Gelassenheit so weit weg.

Manche Menschen schaffen es nicht alleine, ihr Glück für sich zu beanspruchen. Manche Menschen brauchen dabei einfach Hilfe, um wieder aus dem Schatten treten zu können, in ein Leben voller Sonnenschein. Das ist auch überhaupt keine Schande. Wir alle fallen mal. Dass wir wieder aufstehen, darauf kommt es an. Ob uns dabei jemand die Hand reicht spielt überhaupt keine Rolle.
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Aus verschiedenen Gründen kann man in Depressionen verfallen. Manchmal ist überhaupt kein Grund erkennbar. Finanzielle Schwierigkeiten, Burnout, zu viel Stress (den kann man im übrigen auch haben, wenn man keine Arbeit hat), Schicksalsschläge, täglich einen Job zu machen den man eigentlich hasst, eine Lebensveränderung der man nicht gewachsen ist bzw. man sich noch nicht darauf einstellen kann, in einer seelisch und psychisch schädigenden Partnerschaft fest zu hängen… Diese Liste ließe sich ewig weiter führen.

Du musst dir eines vor Augen führen – Jeder kann glücklich sein! Jeder darf glücklich sein! Auch DU! Wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir.

Was hilft, vor allem vorbeugend, ist Sport, Entspannung, gesunde Ernährung, alles was Freude macht. Je mehr wir uns mit den Dingen beschäftigen, die uns Spaß machen und mit den Menschen umgeben, die uns gut tun, desto eher können wir glücklich sein. Aber nichts davon ist eine Garantie. Die gibt es nämlich nicht. Das kann uns alle treffen!

Beim Sport sind sanfte Ausdauertrainings, wie zB. Joggen oder Walken sehr gut. Auch den Rücken zu stärken und locker werden durch Tanzen sind gute Möglichkeiten. Bei den Entspannungstherapien steht Yoga an erster Stelle, aber auch Jacobsen, autogenes Training und Qi Gong können hilfreich sein. In puncto Ernährung lohnt es sich bestimmt, wenn du weniger Zucker zu dir nimmst und mehr auf Obst und Gemüse setzt.

Aber spätestens wenn du erste Anzeichen einer Depression merkst, solltest du zu einer Gesprächstherapie und einem Arzt gehen.

Für Akut-Fälle, auch bei Angststörungen und Panikattacken, gibt es Kliniken. Das Thema sollte kein Tabu-Thema mehr sein, bei dem die Betroffenen denken, sie müssten ihre Probleme geheim halten und Intolerante denken, sie müssten darüber urteilen.

Ich bin kein Arzt und kann dir daher nicht die passende Auskunft, geschweige denn eine Hilfestellung geben, aber ich möchte dir folgendes mitgeben: Was auch immer du hast, du bist damit nicht allein und Wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir, denn es gibt sie!

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Das ist heute mal ein Beitrag der anderen Art, aber das Thema beschäftigt mich. Ich habe in meinem Leben, auch durch meine erste Selbstständigkeit (Bachblütenberatung, Entspannung, Energetik), sehr viele Menschen kennen gelernt, die unter Depressionen, Angstzuständen oder Panikattacken gelitten haben. Ich habe diesen Leuten immer dazu geraten, Entspannung und Bachblüten nur begleitend zu nutzen, lieber auch zu einem Arzt zu gehen und auf Psychotherapeuten für Gesprächstherapie verwiesen. Auch ich hatte eine lange Zeit mit Panikattacken zu kämpfen. Aber es überrascht mich immer wieder, wie intolerant manche Menschen darauf reagieren und welche Aussagen da kommen. Deshalb war mir dieser Beitrag ein richtiges Bedürfnis.

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