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	<title>Business Frauen &#8211; Tina In The Middle</title>
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		<title>Karin Wess &#8211; Unternehmerin und Multitalent im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 08:16:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Beitrag &#8220;Warum jede Unternehmerin einen Coach engagieren sollte&#8221; habe ich es bereits angekündigt, das Interview mit Karin Wess. Es freut mich sehr,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Beitrag <span style="color: #993366;"><a style="color: #993366;" href="https://tinainthemiddle.com/warum-jede-unternehmerin-einen-coach-engagieren-sollte/" target="_blank" rel="noopener">&#8220;Warum jede Unternehmerin einen Coach engagieren sollte&#8221;</a></span> habe ich es bereits angekündigt, das <strong>Interview mit Karin Wess</strong>. Es freut mich sehr, dass ich schon so viele tolle, <strong>erfolgreiche Frauen für Karriere Talks</strong> gewinnen konnte. <span style="color: #993366;"><a style="color: #993366;" href="https://karinwess.com/" target="_blank" rel="noopener">Karin Wess</a></span> ist Unternehmerin, bietet Coachings an, schreibt Bücher und hat ein eigenes Magazin <span style="color: #993366;"><a style="color: #993366;" href="https://karinwess.com/rock-lead-succeed/" target="_blank" rel="noopener">Rock.Lead.Succeed</a></span>.</p>
<p>Heute erzählt uns die Unternehmerin wie es zur Gründung kam und was Sie Frauen raten würde, die in der Selbstständigkeit noch am Anfang stehen.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karin-Wess-im-Interview.jpg"><img class="size-full wp-image-7462 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karin-Wess-im-Interview.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karin-Wess-im-Interview.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karin-Wess-im-Interview-300x225.jpg 300w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karin-Wess-im-Interview-330x248.jpg 330w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><strong>Hallo Karin! Erzähl uns doch bitte mal ein wenig von deiner beruflichen Laufbahn, bevor du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast. Wie kam es dann zur Gründung? Was waren die ersten Schritte?</strong></p>
<p>Ich wusste schon sehr, sehr früh, dass ich Unternehmerin sein werde. Für die Selbständigkeit hat mein Herz irgendwie schon immer geschlagen. obwohl ich selbst keine Unternehmer in meinem direkten Umfeld hatte. Kurz: schon mit 15 / 16 Jahren wusste ich: Ich bin eines Tages selbständig.</p>
<p>Was folgte waren VIELE, viele, sehr viele Ausbildungen. Schon direkt nach der Lehre ging es los. Das Beste war gerade mal gut genug, nachdem ich mich vorerst gegen das Studium entschieden hatte. Danach folgte die klassische Karriereleiter: von der Sekretärin zur Assistentin zur Marketing Leiterin. Ich war immer schon darauf aus „mehr zu erreichen“. Oder wie einer meiner späteren Chefs und Mentoren immer sagte „Nur Resultate zählen“.</p>
<p>Ich war zwar schon seit ich 19 war immer Side-Preneur, also nebenbei selbständig, aber den echten Sprung habe ich erst 2009 gemacht. Dafür dann aber voll und ganz und ohne doppelten Boden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Wie können wir uns einen typischen Arbeitstag in deinem Leben vorstellen?</strong></p>
<p>Eigentlich sehr strukturiert. Nachdem meine Tochter in der Schule ist, geht’s für mich erst los. Zuerst Mindset-Work, also Journaling. Danach meist mein Blog oder Post, Facebook-Live oder Instagram-Stories … also ja, es dreht sich einfach alles um Messaging und Sichtbarkeit. Meine Termine habe ich zwischen 10 und 14.00 Uhr. Davor und danach sind meine „heiligen“-Zeiten. Nicht, weil ich religiös bin, aber die vor 10 Uhr brauche ich für mich, die nach 14.00 Uhr für kleines Fräulein. Darum werde ich den Laptop gern auch nochmals nach 20.00 Uhr an. Dann weniger für kreative, dafür eher für administrative Belange. Aber auch nur als Ausnahme.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Man kann bei dir die verschiedensten Trainings buchen. Welches ist das meist gebuchte Training und worum geht es dabei?</strong></p>
<p>Das meistgebuchte ist bestimmt die 21-Tage-Challenge, da hier bereits an die 5.000 Menschen mitgemacht haben. Hier geht’s ganz klar darum, mehr Struktur in sein tägliches Tun zu bekommen UND dabei auch seinen Umsatz anzukurbeln.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Du bietest 1:1 Coachings und Trainings an, postest, schreibst Bücher und hast sogar eine eigenes Magazin&#8230; Wofür schlägt dein Herz am stärksten?</strong></p>
<p>Ganz ehrlich … mein Herz schlägt dafür, Menschen zum Tun zu bewegen. Sie so weit zu animieren, motivieren, pushen, dass sie ihr Ding durchziehen. Der Sinn des Lebens ist für mich Wachstum und Weiterentwicklung. Und meine Aufgabe dabei, Menschen zu inspirieren und zu motivieren. Wie ich das tue, ist mir persönlich gar nicht so wichtig. Vielmehr: DASS ich sie erreiche und sie ins Tun kommen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Du arbeitest sehr viel mit Frauen. Was machen deiner Meinung nach Unternehmerinnen anders als Unternehmer?</strong></p>
<p>Frauen ticken einfach anders als Männer. Punkt. Da brauchen wir gar nicht viel drum herum reden. Männer sind meist eher straight forward, wohin gegen Frauen sich erst am Umfeld orientieren, schauen, dass sich alle wohlfühlen und jeder zufrieden ist und die eigenen Bedürfnisse zu oft hintenan stellen. Und genau da sehe ich es auch als meine Aufgabe an, genau diesen Frauen mehr Selbstvertrauen zu verpassen, sich zu trauen, sich selbst mal an erste  Stelle zu stellen. Sich und ihre Träume so wichtig und ernst zu nehmen, dass sie mal darauf pfeifen, was andere über sie denken, und stattdessen zu sich selbst zu stehen und ihre Vision von ihrem Leben zu verwirklichen. Das Schöne ist, dass es immer mehr Unterstützung für diese Frauen gibt, für Frauen also, die bereit sind, aufzustehen und ihr Leben zu leben. Das ist grandios!<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was würdest du einer Unternehmerin raten, die noch am Anfang steht?</strong></p>
<p>Start before you’re ready! Also: Lies alle Bücher von Steven Pressfield! :-)</p>
<p>Trau dich, glaub nicht, so viel Rücksicht auf andere nehmen zu müssen, denn die würden das wohl nie für dich tun.</p>
<p>Vertrau darauf, dass du deine Wünsche, Träume und Visionen aus einem bestimmten Grund hast: Nämlich um sie wahr werden zu lassen und lass dich niemals vom Weg abbringen. Deine Seele weiß längst, wo’s langgeht. Lerne (wieder), auf deine Seele, deine Intuition, dein Herz zu hören.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Ich habe mal gehört, dass jeder erfolgreiche Coach selbst zumindest einen Coach hat. Wieviel Wahrheit steckt in diesem Gerücht?</strong></p>
<p>Von meiner Seite her: 100 %! Denn auch ich habe mir schon sehr früh Unterstützung geholt und seit meinem 100 %igen Go in die Selbständigkeit hatte ich immer jemanden (oder mehrere Menschen) an meiner Seite, die viel weiter waren als ich. Und ich würde es genau so wieder tun. Je früher du dir den für dich richtigen Coach oder Mentor an deine Seite holst, desto schneller erreichst du deine Ziele.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Hast du jemals ein Erfolgstagebuch oder Vision Board benutzt?</strong></p>
<p>Nicht im klassischen Sinne. Denn Vision Boards nutzen sich bei mir visuell extrem schnell ab. 10 mal hingesehen und schon flaut das Kribbeln bei mir ab. Erfolgstagebuch führe ich, aber auf eine sehr spezielle Art und Weise. Meine „Wunderwaffe“ ist mein Journaling. Ohne dem startet kein Tag und ich mache es seit Ewigkeiten. Das ist die Art von Mindsetarbeit, die mich am meisten voranbringt.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>SELBSTSTÄNDIGKEIT IST…</strong></p>
<p>&#8230;die Freiheit, ICH sein zu können. Mit allem, was dazugehört.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess.jpg"><img class="size-full wp-image-7461 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess.jpg" alt="" width="640" height="960" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess-200x300.jpg 200w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess-330x495.jpg 330w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/09/Karriere-Talk-mit-Karin-Wess-387x580.jpg 387w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei Karin Wess für das Interview bedanken. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für diesen Karriere Talk genommen hast.</p>
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		<title>Was wir von Madonna für unser Business lernen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 13:48:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Spätestens seit den Karriere Talks weißt du, dass ich mir gerne erfolgreiche Frauen zum Vorbild nehme. Es gibt meiner Meinung nach vier Arten von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit den <a href="https://tinainthemiddle.com/tag/karriere-talk/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #333399;">Karriere Talks</span></strong></a> weißt du, dass ich mir gerne erfolgreiche Frauen zum Vorbild nehme. Es gibt meiner Meinung nach <strong>vier Arten von Menschen</strong>. Die Einen, die auf Erfolg neidisch reagieren und in niemand anderen gönnen, dann diejenigen, die so ein schlechtes <strong>Money Mindset</strong> haben, dass Sätze folgen wie etwa „Die geht ja auch über Leichen nur für mehr Geld“, diejenigen denen der Erfolg von anderen am Allerwertesten vorbei geht und schließlich die vierte Art, die sich das ganze anschaut und nachdenkt, was sie dann selbst daraus lernen kann. Ich zähle mich zur vierten Variante!</p>
<p>Ich gönne Erfolg jedem und finde es spannend wie es zu solchen <strong>Erfolgs-Stories</strong> kommt. Ich stelle mir dann einfach nur für mich die Frage:<strong> „Was kann ich daraus lernen und vielleicht selbst auf meine Art übernehmen“</strong>.</p>
<p>Heute möchte ich dir erzählen, <strong>was wir von Madonna für unser Business lernen können</strong>! Auch wenn ich persönlich nichts mit ihren Songs anfangen kann, mal abgesehen von den alten Klassikern, und auch ihr Schauspieltalent nicht sonderlich ergreifend finde, so ist sie doch eine der wandelbarsten und erfolgreichsten Entertainerinnen und Unternehmerinnen. So viel steht fest!</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können.jpg"><img class="size-full wp-image-7371 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können.jpg" alt="" width="640" height="960" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können-200x300.jpg 200w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können-330x495.jpg 330w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Was-wir-von-Madonna-für-unser-Business-lernen-können-387x580.jpg 387w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<h5><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Was ist es denn nun, was Unternehmerinnen oder die, die es gerne werden wollen, von der Queen of Pop lernen können?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></h5>
<p><strong>1. Trends erkennen</strong></p>
<p>Es nutzt dir als Unternehmerin gar nichts, wenn du einen tollen Lebenslauf hast und ein schönes Angebot, aber nicht der richtige Zeitpunkt für dein Produkt/deine Dienstleistung ist. Das gilt nicht nur in der Mode- und Musikbranche, sondern in allen Bereichen. Als Unternehmerin solltest du Trends erkennen und auch immer ausprobieren, sofern sie zu dir passen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>2. Die eigene Individualität leben</strong></p>
<p>Sich und sein Angebot immer mal wieder zu verändern, weiterentwickeln und zu erneuern ist besonders wichtig. Ich sage immer „Stillstand ist der Tod eines jeden Unternehmens“. Trotz Veränderungen, sollte man aber immer im Auge behalten wer man ist, welche Kunden man mit seinem Angebot anspricht und immer man selbst bleiben. Interessen können sich durchaus verlagern und die Einstellung kann sich ebenso verändern.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>3. Für WOW-Momente sorgen</strong></p>
<p>Im „normalen“ Business sollten diese WOW-Momente auf keinen Fall mit einem Zungenkuss auf der Bühne oder einer Spitz-BH-Korsage passieren, das gehört dann doch eher ins Showbusiness. Aber WOW-Momente können zB. auch ein schickeres Besprechungszimmer für Kunden, eine Ergänzung zu einem Angebot oder ein tolles Freebie sein.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>4. Wissen, wann es Zeit für einen Rückzug ist</strong></p>
<p>Madonna wusste immer, wann es Zeit für eine Pause ist. Ein kurzer Rückzug, um sich zu entspannen und inspirieren zu lassen um dann mit voller Power und neuen Projekten zurück zu kommen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>5. Sei unabhängig</strong></p>
<p>Sei offen für andere Meinungen, aber lass dir nichts ein- oder ausreden. Verfolge deine Ziele und arbeite an deinen Projekten so wie du es für richtig hältst. Und nicht vergessen, dein Job soll und darf dir Spaß machen. Du bist dein Boss, du darfst dein Business auch auf die unabhängige, freie Art führen, sofern es möglich ist.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>6. Zeit für etwas Neues</strong></p>
<p>Trau dich auch mal etwas Neues zu wagen. Madonna hatte einige Filmflops, sich aber davon nicht hinunterziehen lassen. Schließlich hat sie mit <b>Evita</b> und <b>Eine Klasse für sich </b>auch tolle Erfolge. Die Queen of Pop ist also mal so nebenbei ins Filmgeschäft gewechselt, aber das ist längst nicht alles. Madonna spielte auch Theater und schrieb einige Kinderbücher. Sie bleibt sich selbst treu und wagt aber auch immer etwas Neues. Das ist doch ein Charakterzug, den jeder Unternehmer bräuchte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Welcher Punkt spricht dich am meisten an? Welche dieser Eigenschaften kannst du für dich noch übernehmen?</em></p>
<p>Alles Liebe und schönen Start in die Woche,<br />
Tina</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Carina Herrmann im Interview &#8211; Autorin, Konventionsbrecherin und moderne Selbständige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 06:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Carina Herrmann ist für mich sozusagen der Rockstar unter den Bloggerinnen und Unternehmerinnen. Ihr Werdegang, seit sie Pink Compass den Reiseblog für Frauen ins...</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://tinainthemiddle.com/carina-herrmann-im-interview-autorin-konventionsbrecherin-und-moderne-selbstaendige/">Carina Herrmann im Interview &#8211; Autorin, Konventionsbrecherin und moderne Selbständige</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://tinainthemiddle.com">Tina In The Middle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Carina Herrmann ist für mich sozusagen der Rockstar unter den Bloggerinnen und Unternehmerinnen. Ihr Werdegang, seit sie <strong>Pink Compass</strong> <span style="color: #808080;">den Reiseblog für Frauen</span> ins Leben gerufen hat, ist mehr als inspirierend. Sie ist Reisebloggerin, <a href="https://www.um180grad.de" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #008080;">Businessbloggerin</span></a>, Autorin, Mentorin und Gründerin der <a href="https://femininjas.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #800080;">Femininjas Akademie</span></strong></a>, vor allem aber ist sie der inbegriff einer modernen Unternehmerin. Es freut mich sehr, dass ich Carina für diesen Karriere Talk gewinnen konnte und sie mir einige interessante Fragen beantwortet hat. Perfekt auch gleich zur #MondayMotivation.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad.jpg"><img class="size-full wp-image-7350 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad.jpg" alt="" width="640" height="960" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad-200x300.jpg 200w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad-330x495.jpg 330w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/08/Carina-Herrmann-Um-180-Grad-387x580.jpg 387w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<h3><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong>Karriere Talk mit Carina Herrmann:</h3>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Liebe Carina, angefangen hat alles vor ein paar Jahren mit deinem Reiseblog <span style="color: #ff00ff;"><a style="color: #ff00ff;" href="https://www.pinkcompass.de/" target="_blank" rel="noopener">Pink Compass</a></span>. Wie bist du auf die Idee zum Blog gekommen und welche Rolle hat Pink Compass für die Umsetzung der anderen Projekte gespielt?</strong></p>
<p>Pink Compass entstand aus dem Mangel heraus. 2011 bin ich das erste Mal auf Reisen gegangen und fand nur englischsprachige Reiseblogs für Frauen. Das war also eine absolute Marktlücke auf dem deutschen Markt. Anfang 2013 war ich dann soweit sie zu füllen.</p>
<p>Gleichzeitig gab mir dieses erste Projekt, mit allem was danach kam, das Selbstbewusstsein für spätere Projekte und war auch ein kräftiger Spielplatz, um zu testen, zu experimentieren und Fehler zu machen – und aus ihnen zu lernen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Wie können wir uns einen typischen Arbeitstag in deinem Leben vorstellen?</strong></p>
<p>Einen typischen Arbeitstag? Den gibt es bei mir nicht. Aber die verschiedenen Versionen, die es gibt, habe ich<em><span style="color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="https://www.um180grad.de/digitale-nomaden-alltag/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> </span></em>mal ausführlich beschrieben.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was waren die wichtigsten Schritte zur Gründung deines Unternehmens?</strong></p>
<p>Die Marktforschung. Also zu prüfen, welche Angebote es in meiner Nische schon gab, wer noch so alles darin herumschwirrte und mein Alleinstellungsmerkmal auszuarbeiten. Ich weiß, die meisten würden hier von Finanzamt, Finanzierung und Gewerbeanmeldung schwafeln… aber das ist bürokratisches Beiwerk. Eine knackige Positionierung und ein gutes, hilfreiches Alleinstellungsmerkmal ist es, was wirklich das Fundament bei der Gründung legt.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was hat sich in deinem Leben oder mehr noch in deiner Persönlichkeit verändert, seit du als Unternehmerin erfolgreich bist?</strong></p>
<p>Ich bin selbstbewusster geworden und vertraue mehr auf meine Instinkte. Das hat aber auch viel mit dem Reisen zu tun und kam daher wahrscheinlich als Doppelpaket als Dauerreisende und Unternehmerin.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was ist das Schönste an deinem Job?</strong></p>
<p>Sämtliche meiner Projekte frei wählen und gestalten zu können. Niemand, der mir sagt, was ich als nächstes tun soll oder als nächstes abarbeiten soll. Ich bestimme, was ich angehe, was mich reizt und was nicht. Das ist für mich ein unbezhalbarer Luxus – meiner Kreaitivität da freien Lauf zu lassen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Gab es auch Hürden und Stolpersteine, auf die du gut und gerne hättest verzichten können?</strong></p>
<p>Unzählige! Aber das gehört auch dazu. Nur so habe ich gelernt und mich weiterentwickelt. Das ist aber im Angestelltenverhältnis nicht anders… statt mich mit einem unfairen Chef herumzuschlagen, musste ich mich also mit den Ämtern herumschlagen. Statt mit einem miesen Arbeitsklima unter Kollegen, dann eben auch mit Freelancern, bei denen ich anfangs reingefallen bin. Kein Job ist perfekt und definitiv auch die Selbständigkeit nicht. Aber sie hat für mich persönlich trotzdem weit mehr Vor- als Nachteile.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was würdest du einer Unternehmerin raten, die noch am Anfang steht?</strong></p>
<p>Sich Hilfe zu holen. Mentoren zu suchen. Gleichgesinnte finden. Egal ob das einfach nur eine Facebook-Gruppe ist oder kostenlose Artikel, von denen man lernen kann. Es ist beim Einstieg schon schwer genug – wir sollten uns nicht zusätzlich auch noch isolieren. Ich hatte das Glück, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu finden und hätte es ohne ihre Unterstützung auch niemals so weit geschafft, da bin ich sicher.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Hast du jemals ein Erfolgstagebuch oder Vision Board benutzt?</strong></p>
<p>Mein Erfolgstagebuch ist eine Ego-Wand (eigentlich eine Evernote-Datei, aber ich habe sie anfangs so getauft), in der ich jedes einzelne Lob oder liebe Wort über meine Arbeit gesammelt habe und gemeinsam mit meinem Vision-Board – von dem ich schon mehr Versionen erfüllen konnte, als ich es mir je vorgestellt hatte – vom ersten Tag an dabei, ja.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>SELBSTSTÄNDIGKEIT IST…</strong></p>
<p>…all das wert und mehr.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: right;">Fotorechte © Carina Herrmann</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei Carina für das Interview bedanken. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für diesen Karriere Talk genommen hast.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>KARRIERE TALK mit PR Beraterin Vera Kubeile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 09:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mut zum Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Business Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Business Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[PR Beraterin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vera Kubeile ist PR Beraterin, Inhaberin der Agentur Kubeile Life &#38; Style PR und Bloggerin. Heute kannst du im Karriere Talk einen kleinen Einblick...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vera Kubeile ist PR Beraterin, Inhaberin der Agentur Kubeile Life &amp; Style PR und Bloggerin. Heute kannst du im Karriere Talk einen kleinen Einblick in die Welt der PR Profis erhaschen und nachlesen. Was sind die schönen Seiten am Job, welche Hürden gibt es und was kann Selbstständigkeit bedeuten? Dass und mehr, kannst du hier im Karriere Talk mit Vera nachlesen.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin.jpg"><img class="size-full wp-image-6638 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin.jpg" alt="" width="640" height="960" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin-200x300.jpg 200w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin-330x495.jpg 330w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2018/03/Karriere-Talk-mit-Vera-Kubeile-PR-Beraterin-387x580.jpg 387w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Liebe Vera, du bist seit vielen Jahren in der PR Branche tätig und hast mit Kubeile Life &amp; Style PR deine eigene Agentur. Wie verläuft denn ein typischer Arbeitstag einer Agentur-Chefin?</strong></p>
<p>Mein Job ist sehr abwechslungsreich. Daher gibt es den typischen Arbeitsalltag für mich nicht unbedingt. Zumal meine Agentur insofern ungewöhnlich ist, weil ich bewusst auf Mitarbeiter/innen verzichte. Der Grund dafür ist, dass ich meine Kunden persönlich mit meinem langjährigem PR Know-how betreue und daher für alles selbst verantwortlich bin. Ich bin regelmäßig für meine Kunden auf Messen unterwegs, organisiere und bin auf Veranstaltungen und treffe Journalisten. Es gibt aber natürlich auch viele Tage, an denen ich von meinem Home Office aus arbeite. Dann habe ich durchaus einen geregelten Arbeitstag. Ich stehe gerne früh auf und mache als erstes eine knappe Stunde Sport &#8211; bestehend aus Gymnastik, Yoga und Fitness-Fahrradfahren auf meinem Balkon in der frischen Luft. Nach dem Duschen ziehe ich mich an, als ob ich in ein externes Büro gehen würde, Frühstücke und setze mich um 9 Uhr an meinen PC. Wie der Tag dann selbst verläuft, das habe ich nur bedingt unter Kontrolle. Ich versuche, drei Dinge aus meiner täglichen „to do“-Liste zu erledigen. Mittags koche ich mir gerne etwas bevor der zweite Teil des Arbeitstages beginnt. Das Ende ist sehr variabel und hängt immer davon ab, wie viel gerade ansteht. Im Home Office fällt die An- und Abfahrt vom Büro weg, was &#8211; wie alles im Leben &#8211; Vor- und Nachteile hat.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Wann kam dir die Idee, eine eigene Agentur zu gründen?</strong></p>
<p>Ursprünglich hatte ich nie die Idee, eine eigene Agentur zu gründen. Ich bin ein Sicherheitsmensch und dachte, dass Selbstständigkeit damit nicht vereinbar sei. Als ich meinen Mann kennen lernte, meinte er immer, ich sei die geborene Selbstständige. Anfangs lehnte ich diesen Gedanken jedoch kategorisch ab. Nachdem ich knapp zehn Jahre in meinem damaligen Angestellten Job als Pressesprecherin gearbeitet habe, wollte ich meine Job-Situation einfach nochmal neu denken. Dazu habe ich Ende 2011 ein Business Coaching gebucht. Zusammen mit meiner Beraterin habe ich meine Job-Möglichkeiten frei und ohne Grenzen angesehen und anhand von meinen Wünschen und Fähigkeiten offen durchdacht. Dabei kam für mich damals überraschend heraus, dass mich eine Selbstständigkeit noch zufriedener machen und vielleicht sogar noch besser zu mir passen könnte. Auch die Form der Selbstständigkeit hatte ich mir damals noch offen gelassen und über diverse Modelle nachgedacht. Letztendlich habe ich mich doch wieder aktiv für PR und Kommunikation entschieden, weil ich meinen Job einfach sehr gerne und mit viel Erfahrung mache. Als ich mir darüber im Klaren war, habe ich meinen damaligen Job gekündigt, ohne einen neuen Kunden zu haben. Bis heute habe meiner Entscheidung keine Sekunde bereut!<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Gab es auch Hürden und Stolpersteine, auf die du gut und gerne hättest verzichten können?</strong></p>
<p>Oh ja klar gab es Hürden und Stolpersteine! Von einem sicheren und guten Gehalt bin ich in die absolute finanzielle Unsicherheit gegangen. Im ersten Jahr habe ich mindestens so viel gearbeitet wie als Angestellte, aber nur einen Bruchteil meines früheren Einkommens verdient. Es gab und gibt bis heute so viel neues, was ich mir als Selbstständige aneignen muss. Das macht Spaß, hat mich aber gerade am Anfang schon sehr gefordert. Es dauerte eine Weile bis ich mir beispielsweise eine gewisse Routine bei der Buchhaltung angeeignet hatte. Hätte ich darauf verzichten können oder wollen? Ich denke nein – denn jede Hürde, die ich meistere, macht mich stärker. Jeder Stein, der im Weg liegt, hat einen Sinn. Heute bin ich viel gelassener, weil ich weiß, was ich alles schon geschafft habe und die Zuversicht habe, dass es für alles am Ende des Tages eine Lösung gibt.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was ist das schönste an deinem Job?</strong></p>
<p>Inhaltlich mag ich die Kreativität und Abwechslung in meinem Job am liebsten. Presse- bzw. Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunikation haben so vielen Facetten, die ich immer wieder neu beleuchten kann. Die Kreativität des Schreibens, neue Ideen zu generieren, Produkte zu präsentieren sowie neue Ansätze und Lösungen in einer sich stets verändernden (Business-)Welt zu finden – all das macht mir total Spaß! Und bei der täglichen Umsetzung genieße ich meine Freiheit. Die Freiheit der eigenen Entscheidung. Klar gehört zu jeder Entscheidung die entsprechende Konsequenz – aber die ist selbst gewählt. Die Freiheit, mit Menschen arbeiten zu können, die ich schätze und mag. Das trifft für die Menschen zu, die mir als Steuer- und IT-Berater oder Grafikerin zur Seite stehen genau so wie für meine Kunden und die Journalisten auf der anderen Seite. Die Freiheit, meinen Tag selbst einteilen zu können. Und als absoluter Luxus, die Möglichkeit, meinen Computer einzupacken und auch mal von einem ganz anderen Ort der Welt zu arbeiten.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Wie würdest du deinen Job in wenigen Worten beschreiben?</strong></p>
<p>Mein Job ist es als Dienstleisterin und Bindeglied zwischen meinen Kunden und den Medien zu vermitteln. Ich stelle sicher, dass Journalisten die Infos und Bilder, die sie benötigen, schnell und zuverlässig bekommen und wissen, dass sie auf meine Kunden und mich zählen können. Meine Kunden berate ich und stimme mit ihnen zusammen ab, wie wir die besten Ergebnisse erzielen können.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Was würdest du Frauen raten, die sich ebenfalls selbstständig machen möchten?</strong></p>
<p>Mut fassen und machen. Wenn es das ist, was sie sich von Herzen wünschen und sie bereit sind, konsequent daran zu arbeiten, dann werden sie erfolgreich sein! Sprecht mit Menschen, die das, was ihr plant, schon erfolgreich machen und lasst euch Tipps geben. Holt Euch Profi-Unterstützung für die Bereiche, die ihr nicht so gut könnt. Und glaubt an Euch!<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Du führst nicht nur die Agentur, sondern auch deinen Reise-Blog www.herminewillmehr.de. Wann kam dir die Idee zum Blog und wie ist der Name entstanden?</strong></p>
<p>Ich blogge nun schon seit 2013. Nachdem alle Welt über Blogger sprach und ich meine Kunden professionell beraten wollte, beschloss ich, es selbst auszuprobieren. Nur so konnte ich mitreden. Also habe ich mit www.herminewillmehr.de anfangs einen Lifestyle Blog ins Leben gerufen. Mein Ziel war alles rund ums Bloggen zu lernen und selbst auszuprobieren. Außerdem wollte ich mit meinem Blog kleineren engagierten Labels, Marken, Restaurants, Reisezielen &#8230; eine Plattform bieten, auf der sie gesehen werden. Anfang 2016 ging ein großer Teil meines Blog durch einen IT-Fehler verloren. Ich hatte also drei Möglichkeiten: (1) Den Blog einstampfen, (2) die alten Inhalte aufwändig wieder einpflegen oder (3) den Blog ganz neu zu gestalten. Ich entschied mich für die dritte Variante. Ich überarbeitete das Layout komplett und wandelte meinem Lifestyle Blog in einen Reiseblog um. Im Zentrum meines Reiseblogs stehen weniger typische Reise-Tipps sondern persönliche Geschichten: Was reisen bedeuten und bewegen kann. Mein Focus liegt auf sehr persönlichen Geschichten und Eindrücken. Ich selbst wollte noch nie so prominent in Erscheinung treten. Daher habe ich meine Figur „Hermine“ geschaffen, die als gezeichnete Figur das Aushängeschild meines Blogs ist. „Hermine“ war der Name meiner Oma. Mit ihr habe ich eine wohlige Herzensverbindung. „willmehr“ bezieht sich auf meine Absicht, meinen Leser/innen mehr bieten zu wollen. Reisen bedeutet für mich viel mehr, als nur den Rucksack zu packen. Es ist mehr als nur ein reiner Ortswechsel. Reisen bewegt immer ein Stück in mir. Ich würde mich freuen, wenn meine Geschichten Leser/innen gefallen und ein Stück auf dem Weg mitnehmen, sie inspirieren und vielleicht zu ähnlichen Abenteuern ermutigen würden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Blogger ist einerseits der Traumberuf vieler, aber andererseits hat der Beruf immer noch ein schlechtes Image im deutschsprachigen Raum. Als PR Profi und Bloggerin kennst du beide Seiten! Warum boomt der Beruf und welchen Nutzen haben Blogger tatsächlich für Firmen?</strong></p>
<p>Ist Blogger/in tatsächlich ein Traumberuf für viele oder ist es eher das positive Gefühl und die Träume, die Blogger/innen vermitteln und zu leben scheinen, die Menschen anziehen? Und hat der Beruf tatsächlich ein schlechtes Image im deutschsprachigen Raum? Neues wird gerade im deutschsprachigen Raum gerne mit Argusaugen betrachtet. Das macht es einem neuen Berufsstand im Gegensatz zu aufgeschlosseneren Ländern nicht einfach. Ich denke, dass bis heute die Unsicherheit eine große Rolle beim Umgang mit Bloggern spielt. Angefangen von der „Bewertung“ und „Kategorisierung“ eines Bloggers/einer Bloggerin und ihrem Nutzen bis hin zu dem Umgang mit ihnen. Die Herausforderung bei der Zusammenarbeit mit Bloggern besteht nicht zuletzt darin, dass jede Firma in der Fülle der Blogs, den richtigen für sich und ihre Ziele finden muss. Das ist mit einem großen Aufwand an Recherche verbunden. Will ich als Firma ein hübsches neues Gesicht, mit dem meine Produkte verbunden werden? Will ich eine große Reichweite? Lege ich Wert auf eine vertrauensvolle und zuverlässige Arbeit? Ist mir mehr an einer spitzen Zielgruppe der Leser/innen gelegen, die die Bloggerin/der Blogger erreicht, weil das genau die Personen sind, die ich als Firma neu gewinnen möchte? Ich glaube, dass Blogs aus zwei Gründen boomen. Zum einen weil der Mensch an sich seit jeher ein Geschichtenerzähler ist. Durch unsere heutigen technischen Möglichkeiten ist es für Erzähler viel einfacher, ihre Geschichten zu verbreiten und für Zuhörer, sie jederzeit zu „konsumieren“. Zum anderen denke ich, dass sich Menschen sowohl nach Echtheit als auch nach Träumen sehnen. Beide Bedürfnisse können durch Menschen wie Blogger/innen gestillt werden. Vielleicht haben wir Menschen auch die Dramen, Katastrophen und schlechten Meldungen satt, die täglich auf uns einprasseln und suchen uns über Blogs neue Wege, Positives in unser Leben und Denken zu bringen. Den Nutzen, den Blogger/innen Firmen in diesem Zusammenhang bringen können, ist unter anderem, Produkte zu emotionalisieren. Ihnen neues, echtes Leben in ihrem Umfeld einzuhauchen und damit ihre Leser/innen zu berühren.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Hast du jemals ein Erfolgstagebuch oder Vision Board benutzt?</strong></p>
<p>Ich arbeite tatsächlich immer wieder gerne mit Collagen oder leeren Blättern, auf denen ich Ideen sammle. Das nutze ich in der Regel, wenn ich einen neuen Weg erarbeiten oder für mich herausfinden möchte. Nicht so sehr, um mir ein klares Ziel vor Augen zu halten. Bisher habe ich mein Leben weniger auf ein Ziel ausgerichtet, sondern mehr auf den Weg geachtet. Wurde mir dieser zu langweilig oder fühlte er sich falsch an, haben mich meine Neugier und Kreativität wieder neue Berge erklimmen lassen. Genau so schreibe ich sehr viel, besonders, wenn ich mir über herausfordernde Situationen oder Gefühle klar werden will. Das hilft mir, deutlicher zu sehen, oder einfach nur meine Gedanken geordnet los zu werden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>SELBSTSTÄNDIGKEIT IST…</strong></p>
<p>&#8230; für mich ein Geschenk und die beste Art mit meinem PR-Job in Freiheit zu leben.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei <a href="https://kubeile-pr.de/" target="_blank" rel="noopener">Vera</a> für das Interview bedanken. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für diesen Karriere Talk genommen hast.</p>
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		<title>Blender und Poser – Was wir für unser Business von ihnen lernen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 08:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mut zum Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Blender & Poser]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In jedem Business finden sich Blender &#38; Poser die ständig erzählen wie gut sie sind und was sie alles können. Da gibt es viel...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In jedem Business finden sich Blender &amp; Poser die ständig erzählen wie gut sie sind und was sie alles können. Da gibt es viel Blabla aber da steckt nichts dahinter. Warum solche Blender &amp; Poser wertvoll für DEIN Business sind, erfährst du in diesem Beitrag.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können.jpg"><img class="size-full wp-image-5701 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können.jpg" alt="" width="640" height="800" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können-240x300.jpg 240w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können-330x413.jpg 330w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2017/10/Blender-Poser-Was-wir-für-unser-Business-von-ihnen-lernen-können-464x580.jpg 464w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Zwei Arten von Blendern &amp; Posern!<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>Typ 1 hat eigentlich nur Komplexe und verbraucht seine ganze Energie, um die Komplexe zu überspielen. Diese Menschen wollen so wenig wie möglich von ihren Schwächen, Fehlern und ihrer wahren Persönlichkeit zeigen, damit sie sich nicht angreifbar machen. Da werden <a href="https://tinainthemiddle.com/sei-einfach-du/" target="_blank" rel="noopener">Mauern aufgebaut</a>, wo es kein durchdringen gibt. Hinter so einer Mauer ist es aber ziemlich kalt und einsam und kein Platz für Kunden und Kooperationspartner. Der Typ 1 Blender &amp; Poser hat in der Regel keinen Erfolg, weil er seine Energie für die falschen Dinge aufwendet, nicht zu sich selbst und hinter seinen Entscheidungen steht und nur seine Schwächen kennt, aber nicht seine Stärken. Von diesem Typ können wir nur lernen wie man es lieber anders macht.</p>
<p>Der Typ 2 Blender &amp; Poser ist schon wesentlich interessanter. Das sind nämlich jene die sehr erfolgreich sind. Du fragst dich jetzt bestimmt, was diese Leute zu Blendern &amp; Posern macht und ich will dir das natürlich nicht vorenthalten. Oftmals sind diese Leute nicht erfolgreich weil sie von ihrem Business so viel Ahnung haben, sondern weil sie sich und ihre Leistung gut vermarkten können. Weil sie sich etwas trauen, handeln und den potentiellen Kunden und Kooperationspartnern erklären können, was sie für diese tun können und warum es die richtige Entscheidung ist, sie zu engagieren. Viele Leute die in der selben Branche tätig sind, fragen sich warum gerade dieser Mensch so erfolgreich ist, obwohl er vielleicht nicht einmal die besten Voraussetzungen erfüllt. Dieser Blender &amp; Poser hat meist zufriedene Kunden und kann von seinem Business leben, erfährt aber wenig Respekt in seiner Branche und hat viel Konkurrenz und Neider die auf Fehler warten. Dieser Typ kennt seine Schwächen ganz genau, aber auch seine Stärken. Seine Stärken sind selbstbewusstes Auftreten und ein umwerfendes Marketing und davon kannst du lernen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Was kannst du vom Blender &amp; Poser lernen?</h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Trau dich was. Triff gute und schnelle Entscheidungen. Aber vor allem ZEIG DICH! Das wichtigste im Business ist das Marketing. Ohne Marketing geht nichts. Du kannst der/die Beste in deinem Business sein, wenn es aber keiner weiß oder du es nicht vermitteln kannst warum du die beste Wahl bist, dann wird dir dein Talent und dein Wissen auch nicht helfen.</p>
<p>Was du noch vom Typ 2 Blender &amp; Poser lernen kannst? Mach dir deine Schwächen und deine Stärken bewusst. Sorge dafür, dass du dein Business mit deinen Stärken aufbaust und dich nicht täglich mit deinen Schwächen konfrontierst und von einem Arbeitstag zum nächsten quälst. Schwächen sind völlig in Ordnung, die darfst du auch zeigen, aber sie sollten nicht dein Leben oder dein Business dominieren.</p>
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