Business Networking und Social Media Plattformen – Welche Plattform passt zu dir?

Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, Google+, Xing und LinkedIn sind nur einige Business Networking und Social Media Plattformen.

Als Selbstständiger solltest du mindestens zwei dieser Plattformen nutzen. Welche Plattform am besten zu dir passt, kannst du von folgenden Faktoren abhängig machen:

– Wie sehr sagt dir die Plattform zu?
– Wie kannst du dein Angebot bzw. dein Business am besten promoten?
– Welche Zielgruppe hast du?

Natürlich kannst du auch alle Plattformen nutzen, was allerdings sehr zeitaufwändig ist. Du solltest dich entscheiden, ob du die Zeit investieren kannst und möchtest oder ob du dich lieber für zwei, drei Plattformen entscheidest.

Damit du dich leichter entscheiden kannst, möchte ich dir die wichtigsten und bekanntesten Plattformen erklären. Da ich aber kein Social Media Experte bin, werde ich auch interessante Beiträge verlinken.
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Business Networking und Social Media Plattformen

Facebook – DIE Social Media Plattform schlechthin

Facebook! Wer ein Unternehmen hat, kommt an Facebook eigentlich nicht vorbei. Es ist DIE Social Media Plattform schlechthin und hat alleine im deutschsprachigen Raum über 40 Mio. User. Werben kannst du auf Facebook in diversen Gruppen, auf der eigenen Firmenseite oder mit kostenpflichtigen Ads, die deiner Zielgruppe angezeigt werden.

Facebook ist aber für Unternehmen gar nicht so einfach, wie man es vom privaten Gebrauch her kennt. Viele Einstellungsmöglichkeiten, eine weniger gute Reichweite und ein neuer Algorithmus erschweren die ganze Sache.

Das Besondere an Facebook ist, dass du deinen Pinterest & Instagram Account einbinden kannst. So kannst du auch gleich diese Plattformen bewerben. Ich habe mich lediglich für das Einbinden meiner Pinterest Pinnwände entschieden (siehe hier).

Auf Facebook kommt es gut an, Bilder und Text zu kombinieren. Wichtig ist das regelmäßige Posten, aber das gilt für jede Plattform. Richtig gute Tipps, wie du Facebook für dich nutzen kannst, findest du bei Katrin Hill. Sie ist Expertin auf diesem Gebiet und bietet auch immer wieder Workshops an.  Tipps für besseres Facebook Marketing findest du auch beim Online Experten Felix Beilharz.

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Instagram – die modernste Plattform

Instagram gilt als Plattform für jüngere User. Nirgendwo wird die Welt und das Leben so unauthentisch dargestellt wie hier. Hier eine App mit speziellen Filtern, da eine App mit der du den Himmel verändern kannst… Die Plattform hat dennoch ihre Berechtigung. Viele Unternehmer, die auf eine regionale Zielgruppe bauen, brauchen auch keine 100.000 Follower, sondern lieber eine weniger Follower, dafür aber aus der Umgebung.

Schöne Fotos sind aber immer ein MUSS, ob diese nun die Realität verfälschen oder authentisch sind.

Instagram ist die einzige Plattform, wo Follower beinahe stündlich kommen und gehen. Es gibt etliche Like4Like Communities, gekaufte Follower uä. In diesem Ausmaß gibt es das auf keiner anderen Social Media Plattform.

Was ich an der Plattform gut finde, ist die Insta-Storie Funktion und dass du ganz leicht deine Inhalte auf Tumblr, Twitter und Facebook teilen kannst. Die Insta-Stories finde ich wirklich gut, denn die Alternative wäre Snapchat gewesen und das lief bei mir so ab: Hab mich angemeldet, die Plattform war mir aber auf Anhieb nicht sympathisch und deshalb habe ich meinen Account auch 10 Minuten später wieder gelöscht.

Was mir an Instagram gar nicht gefällt ist die Tatsache, dass die Plattform nur über App einfach zu bedienen ist.

Bei Startup Communication findest du einen tollen Beitrag mit Instagram Tipps für Startups. Aber auch Vanessa Pur berichtet immer wieder über die Neugikeiten der Plattform und gibt hilfreiche Tipps.

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Twitter – die Micro-Bloggin-Plattform

Hier heißt es kurze Statements abgeben und es auf den Punkt bringen, denn du hast nur 140 Zeichen zur Verfügung. Auf Twitter kannst du Blogbeiträge, Bilder, GIFs oder einfach nur Texte teilen. Es ist für mich eine der besten Plattformen, weil es einfach Spaß macht bei bestimmten Themen mitzumischen, ohne wirklichen Zeitaufwand.

Twitter Tipps findest du hier in der Karrierebibel.

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Pinterest – die Plattform für Inspiration

Pinterest ist die Plattform, über die ich (dank, Pinterest Bootcamp) in den letzten Wochen am meisten gelernt habe. In relativ kurzer Zeit konnte ich meine Follower verdoppeln und habe gelernt, wie ich die Plattform für mich sinnvoll nutzen kann. Das wichtigste dabei ist aber, dass die Plattform auch wirklich Spaß macht. Einziger Nachteil, den ich bisher entdecken konnte – vor über 10 Tagen habe ich den Support wegen eines Problems angeschrieben und ich warte heute noch auf eine Antwort.

Wenn ich ein neues Projekt plane, sei es beruflich oder privat (wie zB. Terrassenumbau), dann erstelle ich mir eine geheime Pinnwand und suche nach Inspirationsquellen. Etliche Gruppen zu allen möglichen Themen „Selbstständige“, „Blogger“, „Beauty“… sind eine gute Möglichkeit um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Pinterest ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Social Media Profis nutzen die Plattform auch, um Geld zu verdienen und vor allem, um ihr Unternehmen bekannter zu machen.

Mittlerweile sollen es ca. 200 Millionen Menschen sein, die pro Monat pinnen!

Gute Pinterst Tipps findest du bei Caroline Preuss oder Kaleidocom. Mir hat auch der Beitrag von Verena Raffl sehr geholfen.

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Google+ – die unterschätzte Plattform

Google+ war bis vor einem Jahr noch meine Lieblingsplattform. Nirgendwo viel es mir leichter, Content zu teilen. Hier gab es auch immer rasch Feedback, Likes und dafür, dass Google+ ständig als tote Plattform bezeichnet wird, auch regelmäßig neue Follower, die ja nunmal das beste Feedback sind. Es gibt immer noch sehr viele die gerade auf Google+ aktiv sind und auch etliche Communities wirken äußerst lebendig.

Im Gegensatz zu Facebook, Instagram und Pinterest, liegt das Hauptaugenmerk hier nicht auf hochqualitativen Fotos. Auch nicht professionelle Fotos sind hier willkommen.

Mit Google+ beschäftigen sich nicht mehr so viele Social Media Profis. Aber bei Björn Tantau findest du praktische Tipps, wie du die Plattform nutzen kannst.

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LinkedIn und Xing – die Business Networking Plattformen

Eine davon solltest du als Selbstständiger auf jeden Fall nutzen und regelmäßig mit Content bespielen oder aktualisieren. Xing ist für den deutschsprachigen Raum. LinkedIn ist die internationale Alternative.

Einen tollen Beitrag für die Nutzung von Xing, findest du hier. Wie du dein LinkedIn Profil verbesserst, kannst du in der Karrierebibel nachlesen oder du holst dir die Tipps, wie zum MacGyver der LinkedIn Beiträge wirst bei Take Off PR.

Ich habe mit dem Pinterest Bootcamp in diesem Jahr schon eine Plattform gepusht und werde die Tipps weiterhin umsetzen und ausbauen. Demnächst will ich mich um die nächste Plattform kümmern, bin mir aber noch unschlüssig ob ich mein E-Book für LinkedIn in Angriff nehme oder doch lieber die Facebook Tipps umsetze.

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Welche Plattform bringt dir den größten Nutzen und welche macht dir am meisten Spaß?

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