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	<title>Ernährungsberatung &#8211; Tina In The Middle</title>
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		<title>Gesunde Ernährung bei Panikattacken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 07:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mind-Body-Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; GASTBEITRAG &#8211; Für den heutigen Beitrag habe ich mir Unterstützung gesucht und die Ernährungs-Expertin Bettina Halbach für einen Gastbeitrag gewinnen können. Bettina Halbach...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8211; GASTBEITRAG &#8211;</p>
<p>Für den heutigen Beitrag habe ich mir Unterstützung gesucht und die <strong>Ernährungs-Expertin Bettina Halbach</strong> für einen Gastbeitrag gewinnen können. Bettina Halbach studierte Diplom-Ökotrophologie, informiert auf ihrem Blog<span style="color: #008080;"> <a style="color: #008080;" href="https://urgesunde-ernaehrung-und-naturmedizin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ur-gesunde Ernährung</a> </span>und war schon als Ernährungsexpertin in diversen Fernsehsendern aktiv. Im heutigen Beitrag geht es um die ideale Ernährung für Menschen mit Panikattacken.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2019/01/Gesunde-Ernährung-bei-Panikattacken.jpg"><img class="size-full wp-image-7950 alignnone" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2019/01/Gesunde-Ernährung-bei-Panikattacken.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2019/01/Gesunde-Ernährung-bei-Panikattacken.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2019/01/Gesunde-Ernährung-bei-Panikattacken-300x225.jpg 300w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2019/01/Gesunde-Ernährung-bei-Panikattacken-330x248.jpg 330w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<h3 class="western"><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Gesunde Ernährung bei Panik-Attacken</h3>
<p>Viele Menschen haben Panik Attacken: Frauen scheinen häufiger damit zu kämpfen als Männer, aber möglicherweise halten Männer sich nur damit zurück, darüber zu sprechen und Hilfe zu suchen. Panik Attacken können so heftig sein, dass Betroffene glauben, sie hätten einen Herzinfarkt oder dass sie in der nächsten Sekunde ohnmächtig werden. Haben sie gerade keinen Anfall leben sie in der Angst vor der nächsten Attacke.</p>
<p>Ein Teufelskreis, aus dem auszubrechen eine Herausforderung darstellt. Der Beitrag beschreibt Ernährung als einen von mehreren Bausteinen der dazu beitragen kann, wieder ein normales Leben zu führen:</p>
<h4>Gute Laune Lebensmittel</h4>
<p>Während Stress wird der Haushalt zahlreicher Mikronährstoffe, zum Beispiel von Magnesium, und B-Vitaminen beansprucht und wir sollten dann besonders darauf achten, dass wir gut versorgt sind. Lebensmittel die uns glücklich machen und die wir dann essen können sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>1-2 Bananen pro Tag. Sie tragen zu unserer Versorgung mit dem Nerven-Mineral Magnesium bei.</li>
<li>1 Scheibe Lachs in der Woche. Lachs liefert Vitamin B12, das dazu beiträgt, dass wir eine gute Stimmungslage haben.</li>
<li>Der in Chili enthaltene Scharfstoff Capsaicin veranlasst das Gehirn, Glücksbotenstoffe zu synthetisieren.</li>
<li>5 – 6 Walnüsse am Tag. Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese tragen dazu bei, den Spiegel des Stimmungsaufhellers Serotonin im Gehirn konstant zu halten</li>
<li>Täglich 50 g Parmesan liefern unter anderem die Aminosäure Tyrosin, ein Stimmungsbooster</li>
<li>1 – 2 Portionen Spargel pro Woche (während der Spargelsaison). Spargel trägt zu unserer Versorgung mit Vitamin A, C und Folsäure bei, die unseren emotionalen Zustand positiv beeinflussen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
</ul>
<h4>Genussvoll Essen</h4>
<p>Dabei kommt es nicht nur darauf an, was auf den Tisch kommt sondern auch wie wir essen. Gerade gestresste Menschen essen oft zu schnell, sie schlingen das Essen förmlich herunter. Dabei wäre es gut sie würden ihrer Seele und ihrem Körper durch langsames und bewusstes Essen die Gelegenheit geben, die Nährstoffe, die in den Lebensmitteln enthalten sind, die Farben, die Aromen wahrzunehmen und das alles wirklich zu verarbeiten.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>Ernährungsregeln</h4>
<p>Zu den grundlegenden Ernährungsregeln, mit denen wir Panik-Attacken begegnen können indem wir sie einhalten gehören darüber hinaus:</p>
<p>Den täglichen <b>Energiebedarf decken. </b>Er errechnet sich mit der groben Faustformel Körpergröße in cm – 100 x 30. Beispielsweise bei einem Gewicht von 60 kg kommt man auf 1.800 Kalorien als Richtschnur. Und wenn wir abnehmen wollen oder aus medizinischen Gründen müssen nicht mehr als den Energiewert von 500 Kalorien täglich einsparen. Auch ist es wichtig, Mahlzeiten nicht einfach zu überschlagen – außer man fühlt sich gerade satt und zufrieden. Ein hungriger Bauch kann uns im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geist gehen.</p>
<p><b>Die Lebensmittelvielfalt genießen.</b> Sofern keine Intoleranzen vorliegen sollte man sich abwechslungsreich ernähren und möglichst viele verschiedene Lebensmittel aus dem eigenen Kulturkreis auf den Tisch bringen – also keine einseitige Kartoffel-Ei-Diät oder ähnliches einnehmen. Alleine diese Abwechslung sichert bereits die Versorung mit allen wichtigen Nährstoffen für den Gehirn-Stoffwechsel.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>ACHTUNG:</h4>
<p>Es gibt Nahrungsergänzungsmittel, die von sich behaupten, pro Tagesportion das ganze Nährstoffspektrum das unser Körper benötigt abzudecken. In der Natur gibt es das nicht: Kein Nahrungsmittel alleine enthält alle Nährstoffe, die wir täglich benötigen in ausreichender Menge. Wenn schon Nahrungsergänzungsmittel bleibt man auch besser im Rahmen der Empfehlung der Fachgesellschaften für Ernährung – also man sorgt, dass der Tagesbedarf an allen lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen gedeckt ist. Nahrungsergänzung ersetzt die gesunde Ernährung nicht. Und das Motto „so mehr so besser“ kann auf die Dauer sogar zu gesundheitlichen Schäden führen.</p>
<p>Täglich sollten mindestens <b>drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag</b> auf den Tisch kommen. Dazu zählen auch Hülsenfrüchte und ungesalzenen Nüsse. Obst und Gemüse liefern zahlreiche wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Minerale, Ballaststoffe und – in Hülsenfrüchten – wertvolle Aminosäuren sowie aus Nüssen kommen Omega-3-Fettsäuren die zur normalen Gehirnfunktion beitragen.</p>
<p>Bei Nudeln Reis und Mehl sollte man wenn möglich zu <b>Vollkornprodukten</b> greifen. Diese liefern mehr Vital- und Ballaststoffe als Weißmehlprodukte und ihr Verzehr sättigt nachhaltig: Wir erleiden keine sugar cravings. Darüber hinaus trägt der Verzehr von Vollkornprodukten zur Gesundheit der der Darmflora bei – Hinweise mehren sich, dass unsere Psyche auch von ihr bestimmt wird.</p>
<p>Unsere Auswahl pflanzlicher Lebensmittel sollte mit tierischen Lebensmitteln ergänzt werden sofern mit den eigenen Werten vereinbar: <b>Milch- und Milchprodukte</b> (Käse, Joghurt, Quark) sollten täglich auf den Tisch kommen: Zum Beispiel 1 kleiner Joghurt, 100 g Quark und zwei Schäben Hartkäse. Wer Kuhmilch ablehnt, der kann auf Produkte von Schaf oder Ziege ausweichen.</p>
<p>Ein bis zweimal pro Woche <b>Seefisch</b> liefert dem Körper das für die normale Schilddrüsenfunktion wichtige Jod: Schilddrüsenerkrankungen aufgrund von Jodmangel können zu psychischen Problemen führen. Fette Fische wie Makrele oder Lachs enthalten viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren – also Brain Food pur. Menschen die <b>Fleisch und Wurst</b> essen, sollten die Menge auf 300 – 600 g mageres Fleisch pro Woche beschränken. Der Vorteil von Fleisch ist, dass es tierische Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente liefert, die mit pflanzlichen Lebensmitteln nur gewusst wie aufgenommen werden können.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>TIPP:</h4>
<p>Gerade wer an Panik-Attacken leidet sollte darauf achten, dass er Fleisch und Wurst sowie Milchprodukte von Weidetieren wählt, die ein möglichst stressfreies Leben geführt haben. Auch Eier von frei laufenden Hühnern können ab und zu verzehrt werden.</p>
<p>Gesundheitsfördernde Fett sind <b>pflanzliche Fette wie Oliven- oder Rapsöl.</b> Sie liefern dem Körper günstige ungesättigte Fettsäuren im Gegensatz zu den eher ungünstigen gesättigten Fettsäuren, die aus tierischen Lebensmitteln kommen. Auch Walnuss- oder Leinöl sind empfehlenswert. Eine Faustregel lautet 2 – 3 El sichtbare Fette pro Tag aufnehmen, dazu zählt das Streichfett auf dem Brot ebenso wie das Öl zum Anmachen von Salat oder zum Braten in der Pfanne.</p>
<p><b>An Zucker und Salz sollte dagegen gespart werden: </b>Zucker enthält viel Energie auf kleinem Raum aber keine Nährstoffe, wir sollten ihn eher als Gewürz betrachten. Seine Energie schießt ins Blut, verpufft schnell und lässt uns bald wieder hungrig werden.</p>
<p>Zucker steckt auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, zum Beispiel im Fruchtjoghurt, in Senf, in Ketchup, in Fertigmüsli u.v.m. In Wurst, Cola, Eistee, Limonaden oder Obstsäften. Versteckter Zucker sollte bei Problemen mit Panik Attacken vom Speiseplan gestrichen werden.</p>
<p>Salz erhöht das Risiko für Bluthochdruck, wir nehmen viel über Brot, Wurst und Käse auf. Also ist es empfehlenswert, in der Küche sparsam mit dem Salzstreuer umzugehen &#8211; und am besten jodiertes Speisesalz verwenden, weil normalerweise die Jodemenge, die aus Fisch kommt nur knapp genügt, den Jodtagesbedarf zu decken.</p>
<p>Gerade bei Angststörungen ist es auch wichtig<b> ausreichend zu trinken</b>. Wenn wir zu wenig Flüssigkeit aufnehmen kann das zu geistiger Verwirrtheit führen. Um die empfohlenen 30 ml Trinkmenge pro kg Körpergewicht und Tag zu erreichen (bei 60 kg Gewicht zum Beispiel: 1,8 Liter) sind Wasser und ungesüßte Kräuter und Früchtetees geeignet. Beim Wasser ist noch einmal ein Feintuning für die Mineralstoffe-Aufnahme möglich: Auf dem Etikett sollten möglichst viele Mineralstoffe ausgewiesen sein. Calcium ist zum Beispiel wichtig (&gt; 150 mg / l) oder das Nerven-Mineral Magnesium ( &gt; 70 mg / l).</p>
<p>Light-Getränke, zuckerhaltige Getränke und Alkohol sind dagegen no gos, auch Kaffee ist eher als ein Genußmittel denn ein Getränk: 2 – 3 Tassen am Tag sind okay, Literweise Kaffee dagegen eher nicht.</p>
<p>Nicht zuletzt ist es wichtig, <b>Gerichte in der Küche schonend zuzubereiten</b>, um alle lebensnotwendigen Nährstoffe bestmöglich zu erhalten und dem Körper zuzuführen. Auch empfehlenswert ist, Lebensmittel aus dem heimischen Kulturkreis zu verzehren, weil sie mit unseren Erbanlagen harmonieren &#8211; also statt Chia lieber Leinsamen oder statt Sojajoghurt lieber richtigen Joghurt essen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h4>Allergien auf den Grund gehen</h4>
<p>Ernährungsregeln zur gesunden und ausgewogenen Ernährung sind das Eine: In dem Zusammenhang sollte auch bedacht werden, dass Nahrungsmittel die Angst- und Panikattacken mit verursachen können Eier, Erdnüsse, Milch, Weizen und Sojabohnen sind – möglicherweise auch andere mehr. Inwieweit das bei Einem selber der Fall ist, kann ein Experte für Lebensmittelallergien heraus finden. Müssen Lebensmittel- oder Lebensmittelgruppen weggelassen werden, gestaltet sich die Zufuhr aller lebensnotwendigen Vitamine und Minerale schwierig, ebenso wird es schwieriger, die energieliefernden Nährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate im vom Körper benötigten Verhältnis aufzunehmen. Dann macht es Sinn, sich individuell von einem Ernährungs-Experten beraten zu lassen, schließlich geht es um den langfristigen Erhalt der Gesundheit. Adressen von Ernährungs-Experten nennen der Verband der Oecotrophologen, die DGE und die QUETHEB.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Das könnte schön sein: Angst- und Panikstörungen kommen von einfach zu korrigierenden Fehlfunktionen des Gehirns, die auf unsere Körperchemie zurück zu führen sind und die sich mit ausgewogener Ernährung wieder normalisieren. In der Regel wird es aber noch tiefer gehende Ursachen geben. Eine Ernährungs-Umstellung kann Lebensqualität bringen, jedoch kann sie nicht heilen. Je nach Ausmaß des Problems und um wieder ein normales Leben führen zu können sollten zusätzlich Experten zum Beispiel aus den Bereichen Psychologie, Bewegung, Entspannung und Lebensmittel-Allergologie hinzu gezogen werden.</p>
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		<title>Gesundheitscoach Beatrice Schmidt über Ernährung, Smoothies und Essverhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2016 13:56:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gesundheitscoach und Bloggerin Beatrice Schmidt hat vor kurzer Zeit einen interessanten Beitrag auf Tina in the Middle verfasst, in dem es um Winterdepressionen und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitscoach und Bloggerin Beatrice Schmidt hat vor kurzer Zeit einen <a href="https://tinainthemiddle.com/winterdepression-vermeiden-winterdepression-und-vitalstoffe/" target="_blank">interessanten Beitrag</a> auf Tina in the Middle verfasst, in dem es um Winterdepressionen und den Zusammenhang mit Ernährung geht.</p>
<p>Die Ernährungsberaterin und Buchautorin wird hier 2016 in regelmäßigen Abständen Beiträge verfassen  und auch gerne die ein oder andere Frage von euch beantworten. Um euch ein Bild von Beatrice Schmidt machen zu können, stelle ich sie euch in Form dieses Interviews vor.</p>
<p><a href="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2016/01/Interview-Beatrice-Schmidt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2594" src="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2016/01/Interview-Beatrice-Schmidt.jpg" alt="Interview Beatrice Schmidt" width="640" height="402" srcset="https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2016/01/Interview-Beatrice-Schmidt.jpg 640w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2016/01/Interview-Beatrice-Schmidt-300x188.jpg 300w, https://tinainthemiddle.com/wp-content/uploads/2016/01/Interview-Beatrice-Schmidt-330x207.jpg 330w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><strong>Sie sind Autorin von mittlerweile drei Büchern, arbeiten als Ernährungsberaterin und bloggen auf ihrer Seite <a href="http://ernaehrungsumstellung.net/" rel="nofollow">http://ernaehrungsumstellung.net/</a>. Wie kamen sie zu diesem Berufswunsch?</strong></p>
<p>Ich beschäftige mich mittlerweile seit 15 Jahren mit dem Thema Ernährung. Bedingt durch viel Stress im Beruf, einer wirklich miserablen Ernährungs-und Lebensweise und einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, bekam ich damals innerhalb weniger Monate mehrere Magengeschwüre. Später kam der Wunsch hinzu, dass ich meine Kinder auf gesunde und nachhaltige Art ernähren möchte. So kam eines zum anderen. Vor knapp 10 Jahren machte ich dann meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und fing an auf selbständiger Basis Klienten zu beraten. Zum Bloggen bin ich erst nach der Geburt meines dritten Sohnes im Jahr 2011 gekommen. Die Zeit wurde immer weniger mit drei Kindern, aber mein Mitteilungsdrang und das Bedürfnis die Menschen aufzuklären und zu informieren immer mehr.</p>
<p><strong>Seit wann üben sie den Beruf der Ernährungsberaterin aus?</strong></p>
<p>Ich habe 2006 angefangen als Ernährungsberaterin tätig zu werden. Anfänglich waren es lediglich Beratungsgespräche in meinem Praxisraum im Haus. Mittlerweile halte ich fast ausschließlich Vorträge, gebe Kochseminare, leite Gruppen an, schreibe Fachartikel für diverse Blogs, Magazine sowie Onlinezeitschriften, blogge oder arbeite an eigenen Buchprojekten. Die persönliche Beratung ist etwas weniger geworden und findet nun eher in einem privaten Rahmen entweder beim Klienten zu Hause oder in entspannter Atmosphäre in meiner Küche statt.</p>
<p><strong>Was sind die häufigsten Fragen, die ihnen bei einer Beratung gestellt werden?</strong></p>
<p>Die Mehrzahl der Menschen kommt mit Gewichtsproblemen oder aber mit Erkrankungen, wie Diabetes, Gicht, rheumatische Erkrankungen etc. zu mir. Ich habe aber auch, aufgrund meiner Spezialisierung, sehr viele Klienten, die einfach nur so Ihre Ernährung umstellen wollen und/oder sich für eine vegane Ernährungsweise interessieren.</p>
<p><strong>Wie läuft so eine Ernährungsberatung eigentlich ab?</strong></p>
<p>Als erstes wird geschaut, wo der Klient steht und wohin er/sie überhaupt möchte. Gerade bei Gewichtsproblemen, wird auch die Psyche angesprochen und der allgemeine Gesundheitszustand. Mir ist wichtig, dass an dieser Stelle mit wichtigen Experten (Hausarzt, Alternativmediziner, Psychologe etc.) zusammen gearbeitet wird, da ich davon überzeugt bin, dass auf diese Weise wirklich langfristige Erfolge erzielt werden können. Je nach Schwerpunkt der Beratung, kann bereits im ersten Gespräch alles geklärt werden. In der Regel betreue ich meine Klienten jedoch 6 bis 12 Monate und in seltenen Fällen auch darüber hinaus. Bei einer Langzeitbetreuung treffe ich mich alle 1 bis 2 Monate mit der zu beratenden Person und begleite diese durch eine Ernährungsumstellung. Auch Themen der Entspannung und Bewegung werden in solchen Beratungsterminen gemeinsam besprochen. Gelegentlich koche ich auch gemeinsam mit meinen Klienten oder wir gehen zusammen einkaufen oder in Restaurants. So, wie es vom Kunden auch gewünscht wird, ganz individuell auf die Bedürfnisse ausgerichtet.</p>
<p>Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich sehr individuell arbeite und andere Ernährungsberater mit Sicherheit anders tätig sind. Ich sehe mich auch eher als Coach bzw. Begleiterin als eine reine Beraterin.</p>
<p><strong>Aktuell liegt besonders die Ernährungsform 1 Tag essen, einen Tag nichts essen, im Trend. Immer mehr Menschen richten sich nach dieser Ernährungsmethode. Da diese erst vor kurzem entwickelt wurde, gibt es meines Wissens, noch keine brauchbaren Studien darüber. Diese Ernährungsform überwirft allerdings alles bisher gelernte. Würden sie diese Ernährungsumstellung empfehlen?</strong></p>
<p>Ich mag keine Trendernährungsformen oder Diäten. Da ich grundsätzlich davon überzeugt bin, dass eine gesunde ausgewogene vollwertige Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannung jegliche Diät und besondere Ernährungsform überflüssig machen. Daher kann ich dieser Ernährungsform nichts abgewinnen.</p>
<p><strong>Ebenfalls im Trend liegen derzeit Smoothies. Nur die wenigsten kaufen sich dafür frische Zutaten und mixen sich zu Hause eines dieser beliebten Getränke. Viel häufiger wird doch zu den fertigen Smoothies aus dem Supermarkt gegriffen. Wie stehen sie zu fertigen Smoothies, Eiweißshakes und isotonischen Getränken?</strong></p>
<p>Es gibt eine Reihe von fertigen <strong>Smoothies</strong>, die ausschließlich aus natürlichen Zutaten bestehen und in Glasflaschen abgefüllt sind. Sie sind eine gute Kompromisslösung, wenn man unterwegs ist und gerade nicht die Möglichkeit hat auf frische Ware zuzugreifen. Allerdings enthalten diese auch nicht so viele Vitalstoffe, wie der frisch gemachte Smotthie, da durch die Licht- und Lufteinwirkung wichtige Stoffe zerstört werden. Die Fertigvariante ist nicht ganz so optimal, wie das frische Produkt, aber besser als jede Portion Pommes, die stattdessen zugeführt werden würde.</p>
<p>Von <strong>Eiweißshakes</strong> und<strong> isotonischen Getränken</strong> halte ich sehr wenig. Sind sie dann auch noch vollgestopft mit tierischen Zutaten, wie es bei den meisten Eiweißshakes der Fall ist, oder mit Chemie, wie es bei den meisten isotonischen Getränken ist, möchte ich sogar dringend vom Verzehr abraten. Diese Getränke richten dann im Körper mehr Schaden als, als dass sie etwas nützen.</p>
<p><strong>Es gibt ja unzählige Diäten! Welche Ernährungsform finden sie optimal und würden sie auch jederzeit weiterempfehlen?</strong></p>
<p>Wie schon weiter oben erwähnt, halte ich Diäten für überflüssig. Mein Favorit ist die gesunde vollwertige Ernährung mit möglichst wenigen bis keinen tierischen Nahrungsmitteln. Außerdem noch regelmäßige Bewegung und ganz wichtig ein entspannter Lebensstil.</p>
<p><strong>Was außer den Lebensmitteln finden sie noch wichtig, für ein optimales Essverhalten?</strong></p>
<p>Das richtige <strong>Kauverhalten</strong> ist wichtig und, dass nicht zwischen Tür und Angel, sondern in aller Ruhe gegessen wird. Je besser meine Nahrung vorbereitet und im Mund eingespeichelt wird, umso besser kann der Körper all die wichtigen darin enthaltenden Vitalstoffe aufnehmen. Und je entspannter ich meine Nahrung zu mir nehme, umso bewusster nehme ich wahr, was ich esse und wann ich wirklich satt bin.</p>
<p><strong>Diese Frage geht zwar nun eher in den psychologischen Bereich, aber mich würde ihre Antwort dennoch sehr interessieren. Warum wird für viele Menschen das Verhältnis zum Essen immer schlechter? (Übergewicht, Magerwahn, schlechtes Gewissen beim Essen, viel zu viele Gedanken – wann man was essen darf&#8230;)</strong></p>
<p>Oh, ich finde diese Frage sehr wichtig, sie ist, meiner Meinung nach, sogar essentiell. Viel wird über die Presse bewirkt. Überall sieht man Magermodels &#8211; die großen Nahrungsmittelkonzerne suggerieren, dass nur bestimmt Lebensmittel gut für uns sind – viele sind sich unsicher geworden, was überhaupt noch gesund ist, weil alle Nase nach neue Produkte auf den Markt geworfen werden. Meiner Meinung nach ist der Verbraucher schlicht überfordert. Das ganze wird kombiniert mit viel zu viel Hektik und Stress und viel zu wenig Zeit für sich selbst und den Blick nach innen.</p>
<p>Ich kenne ein paar, vermeintlich übergewichtige Menschen (insbesondere Frauen), die wunderschön sind. Sie sind es, weil Sie selbstbewußt sind, weil sie sich gesund fühlen und es auch sind, weil sie keinen Cent darauf geben, was ihnen in den Medien vorgegaukelt wird und weil sie alles, was sie tun mit Genuß tun und sich und Ihren Körper voll und ganz wahrnehmen. Ich denke, wenn wir uns von diesen Menschen eine Scheibe abschneiden, wäre der Wahn ums Essen gar nicht mehr so groß.</p>
<p><strong>Denken sie, es könnten viele Krankheiten gelindert werden, wenn man Kinder und Jugendliche bereits in der Schule mehr über das Thema gesund kochen und gesunde Ernährung informieren würde?</strong></p>
<p>Das denke ich nicht nur &#8211; Davon bin ich fest überzeugt. Jedoch sind mir hier bisher noch keine Fachkompetenzen über den Weg gelaufen, die dies leisten könnten. Man müsste bei der Ausbildung der Lehrkräfte ansetzen um eine neue Generation von gesund lebenden und essenden Menschen heranzuziehen. Die Ausbildung der Hauswirtschaftslehererinnen müsste, meiner Meinung nach, komplett überarbeitet werden, damit ein solches Ziel erreicht werden kann. Betritt man heute ein Lehrerzimmer einer Schule und fragt nach, was die Lehrkräfte unter einer gesunden Ernährung verstehen, bekommt man fast so viele unterschiedliche Antworten, wie LehrerInnen in dem Raum sind. Jede dieser Antworten enthält ein paar Dinge, die richtig sind – Andere Sachen sind es jedoch nicht. Obwohl die Schulen den Lehrauftrag der Gesundheitserziehung haben, sind viel zu wenig Stunden für diese Erziehung vorgesehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Auch müssten die Eltern eingebunden werden, damit das ganze wirklich fruchten kann. Ich hatte mal an einer Schule nach einer Gesundheitswoche folgende Situation:</span></p>
<p>Eines der Mädchen (2te Klasse) traf mich einige Wochen nach der Gesundheitswoche auf der Straße und sagte: „Frau Schmidt, stellen Sie sich vor, ich darf zu Hause kein Vollkornbrot essen, weil meine Eltern sagen, dass das nicht schmecken würde. Mir schmeckt es aber sehr gut und trotzdem bekomme ich es nicht.“</p>
<p>Ein anderes Mal, durfte ich in einer Schule bei einem Fest Gemüseeintopf anbieten. Da kam ein Kind aus der 1ten Klasse zusammen mit der Mutter an die Theke. Das Kind sagte, es hätte gerne eine Suppe. Die Antwort der Mutter: „Nein, iss Du mal was vernünftiges“ und kaufte ihm eine Wiener in einer Semmel.</p>
<p>Daher: Ja wir könnten wirklich viel bewegen, wenn alle Beteiligten zumindest im Ansatz eingebunden sind und mitarbeiten würden und ,wenn die Politiker und die staatlichen Institutionen (wie zum Bespiel die DGE) sich in aller Ruhe mal die ihnen vorliegenden Langzeitstudien zu den verschiedensten Nahrungsmitteln ansehen würden und die darin gewonnenen Erkenntnisse in ihre Offiziellen Ernährungs-Empfehlungen einbauen würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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