Spring in eine Pfütze – die Bücher auf Herz und Nieren geprüft, ob diese auch für Erwachsene geeignet sind

– Rezensionsexemplare –

Die bekannten österreichischen YouTuberinnen Viktoria und Sarina (ViktoriaSarina) sind noch sehr jung und haben daher auch eine recht junge Zielgruppe. Aus meinem Umfeld weiß ich, dass vor allem die Mädchen zwischen 12 und 16 totale Fans der Beiden sind. Ihr erstes Buch „Spring in eine Pfütze: Bunte Ideen für jeden Tag“ kam 2017 auf den Markt und kam richtig gut an. Ganz klar, dass in diesem Jahr ein neues Buch folgte „Spring in eine Pfütze: Neue Ideen für jeden Tag“.

Die Follower des Erfolgsduos bezeichnen die Bücher als Gute-Laune-Must-Have. „Es macht einfach Spaß dieses Buch durchzuarbeiten“ sagt mir ein junger Fan. Spring in eine Pfütze ist kein Roman und kein Ratgeber. Vielmehr ist es eine Art Tagebuch mit coolen Hacks, Rezepten und spielerischen Aufgaben und Fragen an sich selbst.

Wenn du mir schon länger folgst, weißt du bestimmt, dass ich gerne davon rede, dass innere Kind auch als Erwachsener nicht zu ignorieren. Spring in eine Pfütze ist dabei genau mein Motto. Im Regen tanzen, Seifenblasen machen, durchs Laub stapfen, einen Schneemann bauen – das macht so viel Spaß. Wann hast du das letzte Mal etwas davon gemacht?

Ich halte nichts von Gedankenmustern à la „Dafür bist du doch zu alt“. So etwas raubt einem jede Kreativität und Phantasie. Und wenn es Spaß macht, warum damit aufhören? Als Erwachsene neigen wir ohnehin dazu immer alles viel zu ernst zu nehmen.

Genau deshalb wollte ich die Beiden „Spring in eine Pfütze“ Bücher auf Herz und Nieren prüfen, ob diese auch für Erwachsene geeignet sind.
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Mein Fazit zu den Büchern:

Haben Erwachsene auch ihren Spaß mit den Büchern? JA! Ich will aber auch gleich erklären wieso. Es gibt natürlich jede Menge Seiten, die für mich nicht interessant waren, wie zB. eine Seite schön zu bemalen oder zum Glitzern zu bringen. Genau genommen war wohl mehr als die Hälfte des Buches uninteressant für mich. Aber der Rest hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Ich habe alte Postkarten ausgekramt und mich dank dieses Buches wieder an sehr viele lustige Momente aus meiner Vergangenheit erinnert.

By the way habe ich noch meine persönliche Bucket List erstellt, einen coolen Life Hack gelernt und ein paar tolle Rezepte entdeckt. Was mir gefällt ist, dass sich die Leser hier jeden Tag mit etwas schönem, lustigen oder kreativen beschäftigen sollen. Das finde ich gerade für die Jungen total wichtig.

Dass dieses Buch ansich nicht für Erwachsene gedacht ist, habe ich auf einigen Seiten gemerkt, aber ganz besonders bei der Aufgabe „Schreibe zu jedem deiner Lebensjahre ein Highlight auf“. Meine Lebensjahre gingen sich auf der Seite nichtmal nebeneinander geschrieben aus!

Ganz klar will ich aber auch Band I von Band II unterscheiden. Im zweiten Band hat sich einiges wiederholt und es war zumindest für mich als 30+ nicht mehr ganz so interessant, wie es das Erste war.

Wer schon über 30 Jahre alt ist, aber gerne eine lustige Beschäftigung möchte, den wird Spring in eine Pfütze unterhalten. Auch Ü30 Muttern mit einer U10 Töchtern kann ich das Buch empfehlen, denn es wäre ein schönes Mutter-Tochter-Gemeinschaftsprojekt.

Eine Frage möchte ich euch nicht vorenthalten, weil mich eure Meinung dazu interessiert: „Was würdest du tun, wenn du eine ganze Nach in einem Spielzeugladen eingesperrt wärst?“ Mir hat die Frage so gut gefallen, weil plötzlich das volle Kopfkino bei mir begonnen hat.

Ich würde auf Hufpbällen durch die Gänge springen, die Barbies im Schaufenster neu einkleiden, mit Lego die buntesten Häuser bauen, mir einen Hula Hoop suchen und in einer dunklen Ecke alle Leuchtpuppen um mich scharren. Als Kind habe ich es geliebt Barbies neu einzukleiden und mit Lego bunte Häuser zu bauen. Meinen Bruder hat das immer total geärgert. Er ist drei Jahre älter und hat damals schon coole Siedlungen und Raumschiffe mit Lego gebaut. Seine Ansage an mich war: So bunte Häuser gibt es nicht! Naja, damals kannten wir beide noch nicht die wunderschönen Bauten von Hundertwasser. Mein absolutes Highlight in puncto Kinderspielzeug war allerdings meine Leuchtpuppe.

Die Erwachsene kommt bei mir erst wieder zu Vorschein, wenn ich daran denke, dass ich anschließend alles wieder dahin räumen würde, wo ich es hergenommen habe und vermutlich irgendwo noch etwas finde, dass ich sortieren kann.
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– Die Bücher wurden mir vom Community Editions Verlag
kostenfrei zur Verfügung gestellt –
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Was würdest du tun, wenn du für eine Nacht im Spielzeugladen eingesperrt wärst?

 

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