Warum du zum Meditieren nicht nach Bali reisen musst

„Ich würde so gern zum Meditieren nach Bali fahren. Irgendwo in diese Gegend zu einem Yoga Retreat oder so, damit es mir wieder besser geht“.

Wie oft hab ich diesen oder ähnliche Sprüche schon gehört, vor allem seit Eat Pray Love. Dafür fehlt aber oft das nötige Geld oder die Zeit. Wem es an beidem nicht mangelt, der hat dann vielleicht das Problem, dass keiner mitfährt und er sich alleine nicht traut. Der kleine Traum zerplatzt und Zuhause bleibt alles wie gehabt.

Bali ist mit Sicherheit einer der schönsten Orte dieser Erde. Ich habe bislang nur Gutes über Bali gehört und nur schönes davon gesehen. Aber, und jetzt kommt die große Überraschung – Du musst zum Meditieren nicht nach Bali fahren!

Ist dein Ziel eine Bali Reise? Du hast das nötige Kleingeld und die Zeit? – Viel Spaß und gute Reise! Ist dein Ziel, dass es dir wieder besser geht? Dann denk nicht an Bali sondern fang an zu meditieren. Jetzt, in dieser Sekunde! Du „musst“ noch nichteinmal diesen Beitrag zu Ende lesen. Fang an!


.

Stell dein Handy auf lautlos.
Such dir eine angenehme Sitzmöglichkeit.
Schließe die Augen.
Achte auf deinen Atem ohne ihn beeinflußen zu wollen.
Bleib so für einige Minuten.
.

Hast du schon nach wenigen Sekunden den Drang aufzustehen, dann denke an folgendes:
.

„Es geht jetzt nur um mich.
Gedanken kommen und gehen.
Ich fokussiere mich auf mich und meinen Atem.
Mit jedem Atemzug werde ich entspannter.
Einfach nur Sein.“
.

Den letzten Satz kannst du dir mehrmals denken. „Einfach nur Sein!“ Nimm die Bedeutung dieses Satzes wahr. Jetzt bist nur du wichtig. Nichts wird in diesem Augenblick von dir erwartet. Du musst nichts tun und an nichts denken, sondern einfach nur Sein.

Wenn du nach ein paar Minuten nicht mehr willst, dann zwing dich auch nicht länger. Schließe ab mit „Meditation tut mir gut“. Sei stolz, dass du den ersten Schritt gemacht hast. Das ist weitaus besser, als von einer kostspieligen und zeitaufwändigen Reise zu träumen, an die du so unglaubliche Erwartungen hast. Nach Bali kannst du schließlich immer noch fahren, wenn es sich ergibt.

Anschließend kannst du deine Hände und dein Gesicht mit kühlem Wasser waschen – Das sorgt für einen enspannten Frischekick.

Gerne möchte ich dir auch von Meditations-Triggern erzählen, die dir das Entspannen mit der Zeit noch leichter machen. Vor allem in der Öffentlichkeit und in Situationen in denen du dich nicht so wohl fühlst. Dazu aber ein andermal mehr!

Wenn du die Meditation ausprobiert hast, dann hinterlasse mir doch bitte ein Kommentar, ob dir die Tipps geholfen haben!
Ich freue mich auf dein Feedback!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.