Warum du unbedingt ein Tagebuch führen solltest

Ich liebe es zu schreiben und deshalb schreibe ich auch so gut wie immer. Auf dem Laptop in die Tasten hauend oder vor einem Block mit Kugelschreiber in der Hand – so sieht man mich am häufigsten.

Wenn ich davon spreche zu schreiben, dann meine ich nicht nur Blogbeiträge, Kurzgeschichten und Gedichte, sondern auch Meditations-, Erfolgs- und Tagebuch. Erfolgsbuch schreibe ich nur dann, wenn ich nicht gerade mit einem Visionboard arbeite. Worüber ich heute mit dir reden will, ist das Tagebuch und warum auch du eines führen solltest.


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Warum du ein Tagebuch führen solltest

Hier kannst du Gedanken und Emotionen ungefiltert in Worte fassen und auf Papier bringen. Das kannst du sonst nirgendwo. Warum das sonst nicht geht und wir unsere Gedanken nicht 24 Stunden täglich ungefiltert auf unsere Mitmenschen loslassen können, findest du hier! Beim Tagebuch führen merkt man oft, dass Themen die dich am Vortag noch schwer beschäftigt haben, am nächsten Tag schon gar kein Problem mehr sind.
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Dich selbst besser kennenlernen durch dein Tagebuch

Mit einem Tagebuch lernst du dich auch selbst besser kennen. Es wird dir klar, wie du in welchen Situationen reagierst. Wenn dir das einmal bewusst wird, dann kannst du in der nächsten Situation schon weitaus besser, vielleicht gelassener reagieren. Du kannst nicht nur herauslesen wie du in welchen Situationen reagierst, sondern dir auch bewusst machen WARUM! Warum dich zum Beispiel manches kränkt, obwohl du weißt, dass es dein Gegenüber gar nicht so gemeint hat. Ein Tagebuch gibt dir Aufschluß über dich selbst und seien wir uns ehrlich – wir Menschen sind Meister der Selbstverleugnung, Gefühlsunterdrückung und des Probleme unter den Teppich kehrens.

Eine tolle Sache am Tagebuch schreiben ist natürlich auch, dass du dir schöne Ereignisse notieren kannst. Kleinigkeiten die du vielleicht vergessen würdest, aber ein angenehmes Gefühl hinterlassen, wenn du sie dir wieder ins Gedächtnis rufst.

„Ja, aber dann lese ich doch auch die schlechten Sachen wieder und wieder!“ Das ist natürlich richtig, aber du kannst die Emotionen, die du in Bezug auf diese Ereignisse hast verändern. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, die Situation noch einmal in Gedanken durchzuspielen. Gibt es vielleicht doch etwas positives an diesem Ereignis? Wenn du auch nur eine Kleinigkeit findest, die dir gut erscheint, dann konzentriere dich darauf. Manchmal reicht das schon aus um unangenehme Erlebnisse nicht mehr so schlecht in Erinnerung zu haben oder zumindest um dieses negative Gefühl loszulassen. Du kannst darin nichts Gutes finden? Vielleicht würdest du heute in der gleichen Situation anders reagieren. Demnach würde es auch einen anderen Ausgang geben. Mache dir bewusst, wenn du die Situation heute besser händeln würdest und dass das alles ist was zählt! Es gibt Situationen da wirken diese Tipps wie Wunder, aber immer funktioniert das leider auch nicht.
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Lustige Erinnerungen in Erinnerung rufen mittels Tagebuch

Ein Tagebuch kann dir dabei helfen, dich selbst besser kennenzulernen, aber es kann noch etwas – dich so derart zum Lachen bringen, als würdest du einen Film mit Adam Sandler, Ben Stiller UND Jim Carrey gucken. Ich kann förmlich spüren, wie einige jetzt mit den Augen rollen, aber ich finde die drei so witzig.

Mir ist es selbst erst vor kurzem so passiert. Ich habe mir Gedacht, es wäre doch mal nett, wenn ich in meine alten Tagebücher gucke. Eines davon war aus meinem 16. Lebensjahr und das Andere habe ich mit 23 geschrieben. Das erste war geradezu dramatisch – nichts ernstes, aber halt Teenager! Das Andere Tagebuch hingegen war so extrem witzig, dass ich vor lauter Lachen Tränen in den Augen hatte. Zugegeben, nicht alles war komisch, weil die Situationen lustig waren, sondern weil es mir bei manchen Geschichten einfach die Schamröte ins Gesicht trieb.

Führst du Tagebuch? Hast du dich auch schon einmal schlapp gelacht, als du alte Geschichten gelesen hast?

©Photo by STIL on Unsplash

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