Walnussbrot mit Zitronengras- und Rucolabutter

Laura, Bloggerin bei Glück am Stück, zeigt uns heute ihr Rezept für Walnussbrot mit Zitronengras- und Rucolabutter. Das klingt nicht nur toll, sondern sieht auch sehr lecker aus. Hier könnt ihr das Rezept nachlesen und ein bisschen mehr von Laura erfahren:

Walnussbrot Snack

Sonntagsbrot

An einem Sonntagmorgen frühstücken wir gerne ausgiebig, bevor wir mit dem Hund einen langen Spaziergang machen. Der Hund findet das nicht so toll, der liegt am liebsten auf seinem Plätzchen und schnarcht und wufft und genießt sein Hundeleben. Aber wir wollen den Sonntag mit all seiner Freizeit auskosten.

Wie die Nüsse in den Teig kamen

Frisches Brot gehört definitiv zu unserem Frühstück. Am liebsten getoastet oder noch warm aus dem Ofen, und dunkel, also kein Baguette, Ciabatta oder ähnliches. Das finden wir zwar auch lecker, aber für den Start in den Tag muss es etwas herzhafteres sein. Mein Walnussbrot enthält neben karamellisierten Nüssen auch geröstete Zwiebeln, Kümmel und Koriander. Mit seinem nussig-würzigen Geschmack steht es bei uns ganz oben auf der Liste der Lieblingsbrote.

Walnussbrot

Brot alleine reicht nicht

In der Zeit wo mein Brot im Ofen bäckt, stehe ich in der Regel in der Küche und suche nach einer Möglichkeit die Zeit zu überbrücken. Da bieten sich aromatische Buttersorten wunderbar an, denn die gehen schnell und ergänzen das Brot ganz wunderbar. Zum Walnussbrot wollte ich eine süße Variante (passend zu den Nüssen) und eine mediterrane Variante (passend zu Kümmel und Koriander) auftischen. So ist zum einen die Zitronengras-Vanille-Butter und zum anderen die Rucola-Tomate-Butter entstanden. Wobei, ganz ehrlich, die Rucola-Tomate-Butter war vielleicht ein Fehlgriff für den Morgen, denn den Knoblauchgeruch sind wir den ganzen Tag nicht mehr los geworden.

Gastbeitrag

Walnussbrote

Und am nächsten Tag?

Am nächsten Tag war das selbstgebackene Brot immer noch frisch und die Butter noch aromatischer. Walnussbrot eignet sich als alleiniges Gericht am Morgen genau so gut, wie als Beilage zum Salat oder zur Suppe. Und auch die Buttersorten konnten wir weiterverwenden. Die Zitronengras-Vanille-Butter landete auf einem Fischfilet, die Rucola-Tomate-Butter bei den Nudeln.

Für das Walnussbrot

500g Weizenvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 TL brauner Zucker
250ml Wasser, lauwarm
150g Walnusskerne
2 EL Honig
4 TL Salz, Koriander, Kümmel, Fenchel
Pfeffer,
50ml Milch
50ml Olivenöl
2 Zwiebeln
Balsamico

Mehl, Hefe, Zucker und Wasser mit einem Knethaken zu einem festen, aber formbaren Teig verkneten. Bei Bedarf Wasser hinzugeben. Für 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Walnüsse in einer Pfanne anrösten und mit Honig karamellisieren, auf ein Backpapier geben. Dann die Zwiebeln kleinhacken und andünsten; mit etwas Balsamico ablöschen. Milch und Öl unter den Teig kneten, gegebenenfalls etwas Mehl nachgeben, bis der Teig elastisch und formbar ist. Die Walnüsse gemeinsam mit den Zwiebeln, Salz und Gewürzen, sowie Pfeffer unterkneten. Teig zu einem länglichen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Nochmal 20 Minuten zugedeckt gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220°C vorheizen und das Brot auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Wenn es fertig ist, klingt das Brot hohl wenn man darauf klopft.

Für die Zitronengrasbutter

200g Sahne
1 Vanilleschote
2 Zitronengrasstangen
2 EL Zucker
Salz, Pfeffer
125g Butter
Zitronensaft

Mark aus der Vanilleschote kratzen und zur Sahne in einen Topf geben. Zitronengras in feine Streifen schneiden und dazugeben. Variante a) wer wenig Zeit hat kocht die Sahne auf, lässt sie auf kleiner Flamme in 20 Minuten reduzieren. Dann durch ein Sieb gießen und die Sahne zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen (hat dann eine Konsistenz wie Pudding). Variante b) wer viel Zeit hat kocht die Sahne auf und lässt sie dann über Nacht mit den Zutaten ziehen. Am nächsten Tag die Sahen durch ein Sieb gießen und dann in 20 Minuten reduzieren; abkühlen. Butter mit etwas Zitronensaft schaumig schlagen und die Sahne vorsichtig dazugeben, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Rucola-Tomate-Butter

125g Butter
2 handvoll Rucola
1 handvoll getrocknete Tomaten
3 Knoblauchzehen
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Butter mit Zitronensaft schaumig schlagen. Dann den Rucola in feine Streifen schneiden, 2 Knoblauchpressen, die Tomaten abgießen und alles mit einem Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer zur Butter geben.

@Fotos von Laura „Glück am Stück“

Brot selbst zu backen finde ich spannend. Da weiß man zumindest, welche Zutaten tatsächlich für den Teig verwendet werden. Wie gefällt euch Lauras Rezept?

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