Die Must Haves des Sommers im Herbst und Winter tragen

Die Must Haves des Sommers jetzt auch im Herbst und Winter tragen?! Der Sommer ist längst vorbei und auch von der Sonne will in der Vorweihnachtszeit niemand etwas wissen. Naja, zumindest die Meisten nicht. Die wünschen sich viel eher Schnee und kalte Tage. Warum? Ganz klar, weil Punsch trinken nunmal keinen Spaß macht, wenn einem am Adventsmarkt die Sonne auf den Kopf scheint und es taghell ist. Und wenn es zu Weihnachten schneit ist das auch immer schön.Welche Zeit wäre besser geeignet zum Schneemann bauen, Schlittenfahren oder für wilde Schneeballschlachten.

Auch ich habe nichts dagegen, dass es in dieser Jahreszeit schon um 16 Uhr dunkel wird, es kalt ist und erst recht nicht, wenn es schneien würde. Ich bin aber alles andere als ein Wintermensch und ab Jänner hätte ich dann eigentlich auch gerne wieder Sonnenschein und mindestens 10 Grad. Allerdings habe ich meine Mittel und Wege um Herbst und Winter zum Sommer zu machen. Wenn ich den Sommer vermisse, drehe ich meine Jack Johnson oder Colbie Caillat CD’s auf und richte mich modisch so gut es geht nach der warmen Jahreszeit. Nein, das bedeutet nicht, dass ich in kurzen Shorts und Flip Flops durch die Gegend laufe, aber ich nehme meine liebsten Sommertrends und passe sie an das kalte Wetter an. So wie diese weiße Jeans mit Knieschnitten und die Espadrilles.

Wintermantel, Volantschal, Fransentasche, Espadrilles

Wie kombiniere ich weiße Jeans im Herbst-/Winter?

Weiße Jeans sehen zu erdigen Brauntönen, Altrosa und Rosé sehr gut aus, aber auch zu Grauschattierungen. Ich habe mich für Grau entschieden, da es einen guten Übergang von der weißen Jeans zum schwarzen Mantel schafft. Drei klassische Farben die eigentlich immer Trend sind.  Für dieses Outfit habe ich keinen Schmuck gewählt und auch die Accessoires sind eher schlicht gehalten.

Die Glitzerelemente im Pullover, der Volantschal und der Schimmereffekt der Espadrilles runden das Outfit ab.

Um trotz der Knieschnitte nicht zu frieren, trage ich unter der Jeans eine Leggings. Und zwar in Schwarz! Eine Alternative wäre eine hautfarbene Strumpfhose. Da ich aber Strumpfhosen nicht mag und sich das Schwarz im Outfit immer wieder findet (Mantel, Espadrilles) kann man ruhig auch eine schwarze Leggings unter der weißen Jeans tragen.

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Trendelemente im minimalistischen Look!

Die weiße Jeans gehört zu den Sommer Dauertrends und auch die Espadrilles sind seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken. Wie man die Espadrilles auch in der kalten Jahreszeit tragen kann, dazu komme ich aber erst später. Ein Trendelement ist unter anderem der Volantschal. Ohne Volants geht seit diesem Frühling gar nichts mehr. Vor allem Volantärmel sind sehr gefragt. Für dieses Outfit fand ich Volantärmel allerdings etwas unpassend und entschied mich daher lieber für den Schal. Ein weiteres Trendelement ist die runde Tasche mit dem Fransenbommel. Die passt sowohl zum minimalistischen, als auch zum Boho Look. In diesem Grauton mit den dezenten Goldelementen fügt sich die Tasche in jedes Outfit gut ein.

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Wie kann ich Espadrilles im Herbst-/Winter kombinieren?

Wir kennen den Trend schon aus den frühen 90ern. Da gab es Espadrilles mit dünner Sohle um wenig Geld. Von Qualität keine Spur und kaum zu vergleichen mit den Espadrilles von heute. Ich kann mich gut erinnern, als ich mit 9 oder 10 Jahren einen Ausflug machte und mit den dünnen Espadrilles über eine Wiese gelaufen bin. Ein lauter Aufschrei folgte, denn ich bin in einen Nagel getreten und dieser steckte nun nicht nur in der Sohle der Espadrilles sondern auch in meinem Fuß. Mit diesen Espadrilles von Replay die sehr gut verarbeitet sind, eine hohe Qualität und dieses schöne Plateau haben, kann so etwas nicht passieren. Und genau diese gute Verarbeitung macht es möglich den Sommer Trend in die kalte Jahreszeit zu holen.

Aber natürlich nur mit Socken!

Ich weiß, Socken sind bei diesem Schuhwerk immer noch ein umstrittenes Thema, aber wenn es Trend ist Socken zu Birkenstocks, Sandalen und Pumps zu tragen, dann wird es wohl auch zu Espadrilles okay sein. Für mich ist es jedenfalls in Ordnung, so lange die Socken keine Prints haben, nicht an die Tennissocken der 80er Jahre erinnern und farblich zum restlichen Outfit passen.

Lieber Socken als frieren.

Nachdem wir häufig noch um die 8 Grad Plus haben, sind die Espadrilles auf jeden Fall zu tragen. Bei Regen, Schnee oder einer Temperatur von 3 Grad oder weniger, würde ich die Espadrilles allerdings gegen Boots eintauschen.

Herbst-Winter Outfit

Outfit in Schwarz, Grau, Weiß

Espadrilles, White Denim, Coat

Mantel – Laura di Sarpi
Pullover – Orsay
Schal – NoName
Tasche – Dresslily* (hier)
Jeans – Only* (hier)
Espadrilles – Replay* (hier)

Dresslil Bag, Espadrilles, Volantschal

Dresslily Bag in Grey

Espadrilles an kalten Tagen

Wie gefällt euch das Outfit und was denkt ihr über Mode Reizthemen wie schwarze Leggings unter weißer Jeans  und Socken zu Espadrilles?

3 Comments

  • Tamara sagt:

    Meiner Meinung nach ein sehr schöner Look. Ich finde man kann im Herbst und Winter durchaus helle Farben tragen und mache selbst auch sehr gerne, mit herbstlichen oder winterlichen Kleidungsstücken kombiniert sieht das meistens auch echt gut aus.
    Das Thema Socken ist wirklich nicht ganz einfach, aber wenn es zum Look passt und einem selbst gefällt; warum nicht? Ich kann mir auch gut vorstellen farbige Socken in diesen Schuhe zu tragen, in einer Farbe die sich im restlichen Look irgendwo wieder findet. Rote Socken zu nem roten Gürtel oder so – sicherlich ein frecher Hingucker.
    Espadrilles an sich sind allerdigns nicht mein Fall.
    Liebe Grüße
    Tama <3

  • Marina sagt:

    Sehr cooler Look. Ein ähnliches Outfit hast du ja vor ein paar Wochen schon gezeigt und das hat mir schon so gut gefallen 😉

    Die Socken finde ich überhaupt nicht schlimm. Bei Schlapfen würde ich aber keine Socken dazu tragen 😉

    • Tina sagt:

      Zu Schlapfen würde ich auch keine Socken tragen. Es bleibt zwar jedem selbst überlassen, aber mit 80er Jahre Tennissocken zu Birkenstocks kann ich mich auch noch nicht ganz anfreunden 😉 Muss ja aber auch nicht sein 😀

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