Bye Bye 2016! Willkommen 2017 – So war mein Silvester!*

*enthält PR/ Samples

Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich Silvester immer mit meinen Eltern und meinem Bruder gefeiert. Wir hatten den ganzen Abend über Musik aufgedreht, stießen um Mitternacht mit einem Gläschen Sekt an und aßen belegte Brötchen. Um Mitternacht haben wir uns dann gemeinsam ein großes Feuerwerk angesehen. Den Jahreswechsel 1999/2000 feierte ich zum ersten Mal anders. Mit Freundinnen auf dem Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt. Das war Anfangs ganz lustig und wir hielten uns vorwiegend in und vor den Lokalen rund um den Stephansplatz auf. Plötzlich, einige Minuten vor Mitternacht, stürmten 1000e von Menschen Richtung Stephansdom und es gab ein Gedränge wie ich es noch nie erlebt habe. Meine offenen langen Haare verhedderten sich im Jacken-Reißverschluss einer Frau. Ich konnte mich deshalb nicht umdrehen ihr direkt sagen „Beweg dich jetzt bitte nicht und versuch mal meine Haare aus dem Reißverschluss zu bekommen“. Meine Freundinnen und ich hatten uns in dem Gedränge auch recht schnell verloren uns zum Glück aber schon vorab einen Treffpunkt für den „Notfall“ ausgemacht. Es hat allerdings eine halbe Ewigkeit gedauert, bis wir dort alle zusammenfanden. Dieses Silvester hat mir eine Platzangst beschert, die ich bis heute nicht los bin und ein Büschel Haare gekostet. Die Jahre danach feierte ich in kleiner Runde bei jemandem zu Hause oder auf Partys mit Freunden, vorwiegend in Niederösterreich. Da wurde um Mitternacht immer Walzer getanzt, ein Feuerwerk angeschaut und einmal sogar eine unvergessliche Schneeballschlacht veranstaltet.

Sternenspritzer und Sekt

Die Frage „Was mache ich dieses Silvester“ hat mich oft schon Wochen vorher beschäftigt, weil ich bloß nie wieder mit so einem unangenehmen Gefühl wie 1999/2000 ins neue Jahr rutschen wollte.

Jetzt bin ich 34 und habe diesmal eigentlich nur wieder ganz gemütlich mit meiner Familie gefeiert. Nichts aufregendes! Die Frage was ich denn zu Silvester mache interessiert mich mittlerweile nicht mehr, denn ich versuche jeden Tag im Jahr so gut und schön wie möglich zu verbringen. Dieses Jahr habe ich ganz entspannt stundenlang Musik aufgedreht, getanzt und Brötchen gegessen. 2016 wurde mit einem Marzipankuchen verabschiedet. Um Mitternacht sind wir ins Freie gegangen und haben uns das Feuerwerk angeschaut. Die Flasche Hochriegl on Ice und ein paar Gläser im Gebäck, um auch auf das neue Jahr anstoßen zu können. Das neue Jahr wurde mit Sternenspritzern willkommen geheißen. Danach wurde Blei gegossen und wie immer wild interpretiert, was denn die Figur alles bedeuten könnte. Ich liebe das 😉 Blei gießen ist für mich ein Ritual, dass keinesfalls fehlen darf.

Silvester

Silvester Sekt

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Hochriegl!

Wie habt ihr Silvester verbracht?

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