Leckeres Tarhonya mit Paprika, Mais und Zwiebel

Eigentlich ist das heute kein besonders kreatives Rezept, da die Zubereitung und die Zutaten, abgesehen vom Mais, auch so auf der Packung stehen. In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass kaum noch jemand Tarhonya kennt und ich kann mir echt nicht erklären, woran das liegt. Tarhonya, auch Eiergraupen genannt, dauert zwar etwas länger, ist in der Zubereitung aber sehr einfach und noch dazu extrem lecker.

Das Tarhonya wird in etwas Öl goldgelb gebraten. Nach und nach kann man Zwiebel und Paprika unterrühren und anschließend mit etwas Wasser aufgießen. Salzen, 10 Minuten köcheln lassen und dann in einem zugedeckten Topf für 20 Minuten im Ofen aufquellen lassen. Ich gebe auch immer etwas Suppenwürze mit hinein.

Tarhonya mit Gemüse

Tarhonya

Natürlich kann man dafür jedes Gemüse verwenden, auf das man Lust hat oder auch mit Speck, Schinken oder Kräutern ergänzen. Aber das schöne an Tarhonya ist eigentlich, dass es nicht viele Zutaten und vor allem nicht viel Aufwand bedarf, um gut zu schmecken. In meiner Kindheit hat es ständig irgendwo dieses Gericht gegeben.

Als ich vor einigen Wochen ein paar Freunden erzählt habe, dass ich mir Tarhonya gekauft habe, hatten alle ein riesiges Fragezeichen über dem Kopf und große Augen gemacht? „Was ist Tar…, wie heißt das?“ Keiner in der Runde kannte das. Vor ein paar Tagen habe ich bei anderen Freunden nachgefragt und auch da kannte es niemand. Dabei gibt es das überall zu kaufen und schmeckt weitaus besser, als Nudeln (es sei denn man macht daraus Spaghetti Bolognese).

Habt ihr schon mal Tarhonya gegessen?

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