Home Office – Was sind die Vor- und Nachteile und was solltet ihr beachten?

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In Kooperation mit dem Einrichtungsversand Cairo, möchte ich euch heute vom Arbeiten im Home Office erzählen. Welche Vorteile gibt es und welche Nachteile? Welche Fragen solltet ihr euch stellen, um herauszufinden, ob Home Office überhaupt eine Option für euch ist?

Im Home Office zu arbeiten, stellen sich viele unbeschwert und einfach vor. Arbeiten wann man möchte, wie lange man möchte, auf der Couch herumgammelnd mit dem Laptop auf dem Schoss, in der Küche während man nebenbei das Essen am Herd im Auge behält. Aufstehen wann man will, zur Arbeit ohne sich vorher zu stylen oder überhaupt erst den Pyjama gegen ein anständiges Outfit einzutauschen. Diese Vorstellungen haben so einige Menschen, wenn sie an ein Home Office denken.

Nicht nur Selbstständige arbeiten von zu Hause, sondern auch immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Alternative zum Firmenbüro. Im Home Office zu arbeiten hat natürlich einige Vorteile, aber auch sehr viele Nachteile. Zuerst solltet ihr euch von den oben genannten Vorstellungen verabschieden und euch ein paar wichtige Fragen stellen, um herauszufinden, ob ein Home Office für euch geeignet ist.

Arbeitet ihr besser alleine, umgeben von Stille und nach eurem eigenen Rhythmus oder habt ihr gerne jemanden um euch, der euch die Aufgaben zuteilt und euch eventuell motiviert? Braucht ihr Gespräche mit Kollegen, um in den Pausen kurz abschalten zu können? Könnt ihr Prioritäten setzen? Ist euch eine Trennung von Beruf & Privatleben wichtig?


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Home Office Vorteile:

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-) mehr Freizeit, da die Hin- und Heimfahrt wegfällt
-) bessere und individuelle Einteilung eurer Arbeitszeit
-) ihr müsst nie krank zur Arbeit fahren
-) Ihr könnt euren Arbeitsplatz nach Lust und Laune gestalten
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Home Office Nachteile:

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Störfaktor Nr 1 – Ablenkung! Es gibt immer etwas oder jemanden der dich ablenken könnte! Der Nachbar baut um und macht Bohr-Lärm. Die Kinder eines anderen Nachbarn liegen sich wieder einmal lautstark in den Haaren. Manchmal kann der Lärm von Nachbarn und der Straßenlärm wesentlich lauter sein, als jedes Großraumbüro. Aber nicht nur Lärm kann dich ablenken. Auch der innere Schweinehund, der lieber eine Folge Baywatch gucken möchte, als vor dem PC zu sitzen oder der eigene Putzfimmel, der einen dreckigen Badezimmerspiegel störender findet, als liegengebliebene Arbeit.

Störfaktor Nr 2 – schlechtes Zeitmanagement! Vor allem beim Home Office sind geregelte Zeiten wichtig. Das muss nicht bedeuten, dass täglich von 8 bis 16 Uhr gearbeitet werden muss, aber ein Zeitplan für die ganze Woche kann schon sehr hilfreich sein. Ich rate aber nicht nur zu einem Zeitplan, sondern auch zu einem Arbeits- und Prioritäten-Plan. Welche Arbeit muss zuerst erledigt werden? Welche Arbeit bedarf die meiste Aufmerksamkeit, Zeit und Konzentration? Fragen über Fragen! Je mehr solcher Fragen ihr beantworten könnt, desto fokussierter und effizienter könnt ihr arbeiten. Ich arbeite, ganz old school, mit einer Pinnwand. Auf dieser sind nicht nur die nächsten Schritte vermerkt, sondern auch Inspirationen (zB. ein Stichwort zu einem Blogpost).

Störfaktor Nr 3 – das eigene Wohlbefinden! Im Home Office darf man sich ein bisschen mehr nach seinen eigenen Bedürfnissen richten. Ihr solltet aber nicht ständig zum Kühlschrank rennen, wenn euch danach ist. Keine Einkäufe oder faule Stunden in der Hängematte, wenn ihr diese nicht eingeplant habt. Die Arbeit aufzuschieben, weil einem gerade nicht wohl ist, dazu neigen ebenfalls viele die im Home Office arbeiten. Klar, wenn ihr krank seid, dann ist ein arbeitsfreier Tag sicherlich sinnvoll. Allerdings neigt man ohne Chef und Kollegin, die einem im Nacken sitzen und die man auch nicht hängen lassen möchte, wegen Kleinigkeiten schon die Arbeit ausfallen zu lassen.

Was ebenfalls sehr wichtig ist und nicht ignoriert werden sollte – das Styling! Auch wenn ihr in den eigenen vier Wänden bleibt würde ich von arbeiten im Pyjama, Jogginghosen und ungepflegten Haaren abraten. Die meisten Home Office Jobs haben zumindest Mail oder Telefonkontakt zu Kooperationspartnern, Kollegen aus der Branche etc. Meine Mama hat mir schon in der Jugend gesagt „Wenn du berufliche Telefonate führst dann lächle, denn das merkt der Gesprächspartner, auch wenn er dich nicht sieht“! Diesen Spruch bzw. Tipp gebe ich gerne weiter. Mir ist ein anständiges Outfit, gepflegte Haare und ein bisschen Make Up sehr wichtig, denn damit fühle ich mich auch besser und erfolgreicher. Wenn ihr euch selbst besser fühlt, dann strahlt ihr das auch aus.

Zum Arbeiten im Home Office ist aber nicht nur wichtig, wie du damit umgehst, sondern auch das Equipment spielt eine große Rolle.
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4 wichtige Dinge, die du für ein ideales Home Office brauchst

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1) Einen anständigen Schreibtisch! Dieser muss nicht zwingend groß oder besonders schön sein, sondern sollte in erster Linie bequem sein und Platz für alle notwendigen Tools bieten. Erst nach dem Bequemlichkeitsfaktor wird die Optik wichtig. Je schöner ihr euer Büro oder den kleinen Arbeitsbereich gestaltet, desto wohler werdet ihr euch dort fühlen und demnach auch effizienter und motivierter arbeiten.

2) Schreibtischsessel!!! Nichts ist so wichtig, wie ein bequemer Schreibtischsessel. Die Lehne sollte etwas höher sein, so fällt das gerade sitzen viel leichter. Auch Armlehnen finde ich wichtig, damit man die Hände zwischendurch auch mal nicht am Schreibtisch abstützen oder auflegen muss.

3) Etwas, dass immer wieder unterschätzt wird, ist die Beleuchtung! Wer gerne Abends vor dem PC arbeitet, sitzt oftmals in einem finsteren Zimmer. Das lesen von Notizen wird anstrengender und der Laptop Bildschirm blendet. Ich weiß aber wie das ist, wenn man gerade total kreativ und inspiriert ist und an einem Artikel arbeitet. Man will einfach nicht aufstehen, um das Licht aufzudrehen, weil man fürchtet, dass die Ideen verloren gehen, wenn man sie nicht sofort aufschreibt. Deshalb ist auch eine Schreibtischlampe für mich unverzichtbar.

4) Ebenfalls sehr wichtig ist eine übersichtliche Ablage! Ganz gleich ob es um die Steuererklärung, Richtlinien oder Rechnungen von Kooperationspartnern oder neue Aufträge geht, ein guter Platz für die Ordner ist ein Muss!

Auf der Webseite vom Einrichtungsversand Cairo gibt es jede Menge Büro- und Designermöbel. Besonders interessant fand ich den Schreibtischsessel, die LED Schreibtischleuchte, die Magnettafel und die Auswahl an Schreibtischen. Ganz nebenbei habe ich beim durchstöbern auch einen extrem coolen und stylischen Teppich entdeckt. Auch super, damit die Räder vom Schreibtischsessel nicht den Parkettboden ruinieren.

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Wie gefallen euch die Tipps? Was ist eurer Meinung nach die wichtigste Eigenschaft und das wichtigste Equipment, um im Home Office zu arbeiten?

14 Comments

  • Hanna sagt:

    Gottseidank fallen bei mir in der Arbeit die Nachteile schon komplett weg, ich kann zum Beispiel meinen Arbeitsplatz gestalten und auch die An- und Abfahrt beschränken sich auf 10 Minuten! Ich wäre also überhaupt nicht der Home-Office-Typ, da ich mich gerade bei deinem Störfaktor Punkt 1 wiederfinde. Ich würde bestimmt die Ganze Zeit Serien schauen oder zum Kühlschrank laufen wollen 😉

    Trotzdem finde ich deine Tipps ziemlich hilfreich!
    Gerade die Beleuchtung darf nicht unterschätzt werden.
    Falls ich doch irgendwann mal zum Home-Office wechsle, dürfte bei mir auf jeden Fall eine schwarze Tafelwand nicht fehlen. Dabei bin ich irgendwie am kreativsten und kann meine Ideen und Einfälle ziemlich schön aufmalen, was dann somit den Arbeitsplatz wieder ein Stückchen aufbessert 😉

    • Tina sagt:

      Tafelwand, Magnetwand oder Pinwand sind für mich total wichtig. Viele machen sich solche Erinnerungs- und Inspirationsordner lieber gleich auf dem PC, aber da bin ich viel zu old school. Ich möchte das schon sehen, bevor der PC überhaupt aufgedreht ist 😉

  • Sonja sagt:

    Sehr gute Tipps! Ich selbst bin auch viel produktiver, wenn ich nicht in Jogginghose arbeite, sondern mich so anziehe, wie ich auch zur Arbeit gehen würde. Das macht wirklich einen enormen Unterschied!

    Liebe Grüße
    Sonja
    http://www.onefiftytwoblog.com

  • Michelle sagt:

    Ich fände es ganz gut, wenn ich nur von zu Hause aus arbeiten könnte.
    Leider verdiene ich aber kaum etwas mit dem Bloggen und weiß nicht so recht, wie man noch Geld machen könnte. Deshalb betreibe ich meinen Blog eher Hobbymäßig und arbeite ansonsten im Verkauf.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

    • Tina sagt:

      Das ist aber gar nicht so schlecht, zwei Berufe zu haben. Vor allem, wenn du bei dem einen viel Kundenkontakt hast und dann als Bloggerin alleine zu Hause vor dem PC sitzt.

  • Tamara sagt:

    Sehr schöner Beitrag. Viel wahres. Ich wüsste nicht ob Homeoffice für mich wirklich das richtige wäre.
    Liebe Grüße,
    Tama <3

    • Tina sagt:

      Zur Not kann man ja auch als Selbstständiger ein Gemeinschaftsbüro gründen oder sich in einem einmieten 😉
      So hat man die ganzen Freiheiten und arbeitet trotzdem mit Kollegen!

  • Vanessa sagt:

    Ich denke ein Störfaktor können auch Nachbarn sein. Oder wie es mir letzten Monat gegangen ist: Kein Wlan, weil ein Nachbar so nett war unser Telefon Kabel durchgeschnitten hat. Er hielt es dann nicht mal für Nötig bescheid zu geben. Da ging mir eine Woche Bloggen durch die Lappen.

    Danke für die Aufklärung 🙂
    xoxo Vanessa

    • Tina sagt:

      Da hast du natürlich recht und darauf hat man ja dann auch überhaupt keinen Einfluss und kann nur hoffen, dass das Kabel schnell ersetzt wird.

  • Sarah sagt:

    Ein schöner Post! 🙂
    Ich könnte tatsächlich nicht dauerhaft im Homeoffice arbeiten. Ich brauche meine Kollegen und die Kaffeepausen mit ihnen. Aber ab und an muss das sein, weil ich tatsächlich mehr schaffe, da mich nicht ständlig Leute anrufen, ich in Meetings muss und so. Ich arbeite effizienter. Aber auf Dauer wäre mir das zu einsam 😉

    Liebst, Sarah von Belle Mélange

  • Yvonne sagt:

    Tolle Inspiration! Mein Homeoffice sieht katastrophal dagegen aus.
    Finde vorallem die Stühle sehr schön, so schlicht und elegant!

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