15 Tage ZUCKERFREI!!! Halbzeit meiner 30 Tage Challenge inkl. Food Diary

HALBZEIT – 15 Tage zuckerfrei!!!

„Schwer fällt der Zuckerverzicht nur in den ersten Tagen“. Falsch! Es tut mir leid, wenn ich jetzt eine schlechte Nachricht für dich habe, aber diese Aussage stimmt leider nicht. Ich dachte auch, dass es nur in den ersten drei Tagen schwer fällt und nach und nach besser wird. Vor allem, da mir die ersten Tage erstaunlich einfach fielen. Zwar bekam ich, wie im letzten Update bereits berichtet, nach einigen zuckerfreien Tagen Kopfschmerzen und ein stärkeres Kälteempfinden, aber beides war spätestens am siebenten Tag wieder vorbei.

zuckerfrei Challenge

 

15 Tage zuckerfrei

 

Diese Woche war viel schlimmer als die Erste. Der Gusto auf etwas Süßes ist also leider noch nicht weg. Seit drei Tagen steht in der WG-Küche ein Glas Nutella. Vor meinem inneren Auge sehe ich, wie ich ein Brötchen damit bestreiche oder zumindest einen kleinen Esslöffel voll Nutella ablecke. Meine Mitbewohner wollten mir zu Liebe das Nutella-Glas verstecken, aber das will ich gar nicht. Ich muss das so schaffen, auch wenn die Versuchung lockt.

Falls ich in 30 Tagen noch immer so eine Lust auf Süßkram verspüre, dann hänge ich nochmal ein paar Wochen an meine Challenge ran.

In puncto Histamin muss ich sagen, dass ich die Woche ziemlich oft Probleme damit hatte. Sogar bei Lebensmitteln, die ich für gewöhnlich sehr gut vertrage. Das tue ich aber erstmal ab, als Nebenerscheinung des Entgiftungsprozesses.

So weit ich das nun sagen kann, scheint der Zuckerentzug auf körperlicher Ebene betrachtet, nach einigen Tagen abgeschlossen. Danach kommt allerdings die Rückfallgefahr. Schließlich habe ich, wie die meisten anderen auch, jahrelang Zucker konsumiert. Viele glauben ja, wenn sie keine Kuchen, Nutella oä essen, dann essen sie auch nicht viel Zucker, aber du würdest dich wundern, worin Zucker überall enthalten ist.

 

Worin ist Zucker enthalten?

 

Ketchup
Müslimischungen
Obstkonserven
Chips und andere Knabbereien
Brot
Wurstwaren (Putenbrust, Salami…)
Fruchtjoghurt
Fruchsäfte
Light-Produkte
Balsamico-Essig
gekaufte Smoothies (lieber selbst machen)

Beim Brot zum Beispiel, geht es gar nicht um die Verzuckerung von Stärke, sondern um Zutaten, wie Karamellsirup oder Zuckerrübensirup. Lies dir doch mal ein paar Inhaltsangaben von Produkten durch, du wirst dich echt wundern, was da alles enthalten ist, mit dem du nie im Leben rechnen würdest.

Bei Light-Produkten tappen viele in die Falle. Das bedeutet lediglich, dass weniger Fett im Produkt enthalten ist. Da Fett und Zucker allerdings als Geschmacksträger verwendet werden, ist in vielen Light-Produkten dann mehr Zucker enthalten. Das finde ich fast noch schlimmer, als Fett. Beides fördert Übergewicht, aber Zucker fördert zudem noch den Heißhunger.

Auch Dextrose, Glukose, Saccharose, Maissirup, Melasse, Maltose, Sorbit, Gerstenmalzextrakt und viele andere Begriffe stehen für Zucker.

 

Zucker – Gegner und Fürsprecher!

 

Ich habe mich durch einige Foren gelesen und interessante Diskussionen verfolgen können. In beinahe jeder Diskussion gibt es zumindest eine Person die sozusagen Partei für den Zucker ergreift.

Da kommen dann Sätze, wie „Jetzt tu mal nicht so, als wäre Zucker giftig“ oder „Was soll schlecht an Zucker sein?“. Ja, Zucker ist nicht direkt giftig, aber ein zu hoher Konsum fördert Krankheiten, Schlafstörungen und Übergewicht. Manch einer will das vielleicht nicht wahr haben, aber es ist eine Tatsache. Ein gesundes Maß an Zucker ist bestimmt nicht schlimm. So lange du weißt, worin Zucker überall enthalten ist, kannst du das ja gut selbst abschätzen.

Zuckerfürsprecher sagen auch gerne „Schokolade macht glücklich“. In der Tat können mehr Glücksgefühle nach dem Schoko-Verzehr ausgeschüttet werden. Das ist allerdings nur von kurzer Dauer. Langfristig gesehen hilft Schokolade nicht bei Depressionen, sondern fördert sie.

Für alle Fürsprecher habe ich folgendes recherchiert, dass aus diversen Webseiten, Ärztegesprächen und Studien heraus hör- bzw. lesbar ist.

 

Ein erhöhter Zuckerkonsum fördert:

 

Müdigkeit
Antriebsschwäche
Magenprobleme
Darmprobleme
Angstzustände
Nervosität
Konzentrationsschwäche
Depressionen
Schlafstörungen
Haarausfall
Hautkrankheiten
Pilzbefall

Ich will dir jetzt auch gar keine Angst machen. Wie gesagt, Zucker in gesundem Maß, wird wohl eher keine Schäden anrichten. Aber vielleicht fragst du dich jetzt, was ein gesundes Maß ist?

Das war auch die Frage die ich mir gestellt habe und die mich überhaupt erst auf diese Challenge gebracht hat. Ich bin eine sehr unkontrollierte Esserin. Wobei, eigentlich esse ich ja nicht unkontrolliert, sondern nasche. Zumindest habe ich das vor 15 Tagen noch so gemacht.

Ich strebe mit meiner Challenge keinen dauerhaften Zuckerverzicht an, sondern viel mehr ein gesundes Maß. Wie oft habe ich eine Praline gegessen, nur weil um mich herum alle eine gegessen haben und die Packung direkt vor mir lag. Der Gusto war wirklich schnell da. Einmal in der Woche ein Croissant mit Nutella zu frühstücken ist völlig in Ordnung oder Nachmittags mal Kuchen zum Kaffee essen. Mehr sollte es aber nicht sein. Zumindest habe ich das so für mich entschieden. Ich backe gerne. Sehr gerne. Mein Ziel ist es maximal einmal pro Monat einen Kuchen zu backen, eventuell dann auch gerne mit gesünderen Zuckeralternativen und mir nicht öfter als einmal pro Woche mein Nutella Croissant als Frühstück zu gönnen. Die Naschereien zwischendurch oder Abends vor dem Fernseher, die will ich komplett weglassen.

Zuckerfrei Challenge

 

30 Tage zuckerfrei – Food Diary für Woche 2!!!

 

Tag 1:

F: Haferflocken und Obst
M: Gemüsesuppe mit Polentanockerl
A: Salatplatte

 

Tag 2:

F: Frühstücksei mit Brot und Apfel
M:
A: Crepe mit ungesüßter Topfen-Rosinen-Füllung und Apfelkompott

Das Frühstück viel ziemlich spät aus, deshalb gab es kein Mittagessen, aber einen Smoothie für Zwischendurch.

 

Tag 3:

F: Haferflocken und Obst
M: Kürbiscremesuppe
A: Reispfanne

 

Tag 4:

F: Haferflocken
M: Kürbis-Champignon-Lasagne
A: Salatplatte

 

Tag 5:

F: Frühstücksei mit Brot und Apfel
M: Fisch mit Gemüse
A: Kartoffelbrei mit Ofengemüse (Zwiebel, Kürbis, Karotte, Rote Rübe)

 

Tag 6:

F: Haferflocken und Obst
M: Kürbis Gnocchi mit Sauce Bolognese und Mozzarella
A: Gemüsesuppe

 

Tag 7:

F: Haferflocken und Apfel
M: Reispfanne
A: Reispfanne

 

Ein paar Food Pics zeige ich auch auf Instagram.

 

Ich freue mich darauf, was du zu dem Thema zu sagen hast.
Hinterlass mir doch ein Kommentar 😉

4 Comments

  • Ein interessanter Beitrag. Ich glaube ich würde das nicht durchstehen, da ich 1. kein Obst und 2. kein Gemüse esse… Ich finde es aber wirklich bemerkenswert, wie du das durchhälst 🙂

    Allerliebst
    Mona

  • Tamara sagt:

    Sehr interessant 🙂 Ich glaube mir fiele die Challenge relativ leicht, da ich immer sehr darauf achte, wo Zucker zugesetzt wird. Auf Schokolade oder ähnliches habe ich, seit ich vor paar Wochen krank war, absolut keine Lust mehr, in solchen Krankheitswochen habe ich nämlich keinen Appetit und danach bin ich dann daran gewöhnt und verspüre keine Lust mehr darauf. Aber wenn es auf so eine Challenge ankommt, kann alles natürlich auch gleich ganz anders aussehen 🙂

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

  • Wow, das ist echt eine harte Challenge. Ich könnte auf Zucker wohl nicht verzichten, da ich einfach zu gerne Süßigkeiten esse und ich trinke auch Tee mit Zucker. Um das wenigstens ein bisschen zu einzugrenzen, nutze ich oft Stevia. Aber Süßigkeiten müssen halt sein :-D.
    Es ist erstaunlich, wie viel Zucker überall enthalten ist.
    Viel Erfolg bei deiner Challenge!

  • Leonie Rahn sagt:

    Puh, schon heftig, in welchen Lebensmitteln überall Zucker steckt… Aber ich persönlich bin einfach ein kleines Schleckermaul, das dadrauf nicht verzichten kann 😀 Liebe Grüße, Leonie von http://eyeofthelion.de

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