Frühstück mit Héloise und Line, den Bloggerinnen des Monats

Beim Blog des Monats Voting vor zwei Wochen gab es ja einige Ungereimtheiten. Ich habe euch versprochen, dass ich mir dafür etwas einfallen lasse und siehe da – es gibt diesmal zwei Gewinnerinnen. So dürft ihr euch heute über ein Frühstücksinterview mit Héloise von Et Omnia Vanitas und Line von Smultronställen freuen.

Frühstücksinterview

Da wir uns hier beim Frühstück befinden, würde ich gerne wissen, wie bzw. mit welchem Frühstück du gewöhnlich in den Tag startest?

H: Oweh… ich wünschte, ich könnte jetzt sagen, dass ich jeden Morgen brav meinen gesunden und instagramtauglichen Chiapudding mit dekorativ zurechtgeschnitzten Früchten löffele, aber ich bin im Schuldienst und mein Zug fährt um 6:05, d.h. ich trinke zwei Schlucke Tee auf dem Weg zwischen Bett und Ankleidezimmer und stecke mir noch schnell einen Apfel ein, bevor ich zur Tür hinausrenne. Aber mein Liebster macht sonntags ganz tolle Spiegeleier…

L: Meistens gibt es bei mir griechischen Joghurt mit Beeren, Walnüssen und Honig oder einen Obstsalat. Zurzeit arbeite ich allerdings in der Nachtschicht, da ist das mit dem Frühstücken gar nicht so leicht 😉


Wann hast du mit dem Bloggen begonnen und welchen Anstoß gab es dazu?

H: Mein Blogbaby gibt es mittlerweile schon seit Anfang 2013. Kurz zuvor war ich zum ersten Mal über das Phänomen Fashionblog gestolpert und hatte mir gedacht „Hey, also das könnte ich doch auch!“ (Jeder, der sich nach drei Jahren Blogerfahrung nochmal seine ersten peinlichen Posts anguckt, weiß: Nein, das konnte ich nicht auch. 😀 Aber ich glaube, inzwischen mache ich mich ganz gut…)

L: Ich habe immer sehr gerne andere Blogs gelesen und als ich nach dem Abi ein Jahr gereist bin und gearbeitet habe, hatte ich zum ersten mal Zeit meine eigenen Texte zu schreiben und zu teilen.


Welcher deiner Beiträge hat bisher das meiste Feedback bekommen?

H: Ich habe mal ein Outfit mit Bulldogge Teddy geshootet, da haben sich die Kommentatoren halb überschlagen… ich geb´s ja zu, er ist süsser als ich ^_^ Außerdem kommen Posts, in denen ich mich über irgendwas beschwere, immer ganz gut, z.B. dieser über Leute, die sich in meine Shoppinggewohnheiten einmischen wollen.

L: Mein allererster Love your Body Better-Post über ein gutes Körperbild.

Omnia est vanitas

Welche Social Media Plattform nutzt du am liebsten, um deine Beiträge zu promoten?

H: Noch so eine Frage, die mir erstmal ein schlechtes Gewissen macht: gar keine. Ich weiß, heutzutage müsste man als etablierter Blogger einmal komplett auf Facebookinstagramtwitterpinterestsnapchat vertreten sein, aber ich kann mit Social Media irgendwie nichts anfangen. Ich bin kein Gegner von Social Media, ich will hier kein gesellschaftskritisches Verweigerungsding aufziehen, ich fühle mich lediglich von dieser Flut an zufällig zusammengewürfelten Informationen schnell überfordert und lese lieber einen durchdachten mit Liebe geschriebenen Blogpost als den (Verzeihung!) rhetorischen Durchfall von hundert Facebookfreunden, denen ich vor x Jahren für zwei Minuten begegnet bin. Wenn ich mir aber mal noch ein Social Media-Konto zulegen würde, wäre das wohl Instagram; da scrolle ich mich ab und zu ganz gerne durch einen ausgewählten kleinen Feed meiner liebsten Blogger und Modemarken.

L: Ich liebe Instagram! Einfach weil ich sehr auf schöne Bilder stehe und diese kleinen Einblicke in den Alltag unglaublich liebe.

 

Welches war bisher das schönste Erlebnis, dass du durch deinen Blog hattest?

H: Hm… freiwillig Fotos von mir zu machen und mich nicht mehr für den unfotogensten Menschen aller Zeiten zu halten? 😀 Als ich mal auf der Straße erkannt wurde, war ich schon ein bißchen stolz…

L: Das riesige Kompliment: „Dein Text hat mich inspiriert“ zu dem Love your Body Better-Post und dem Feature auf Ladies Gone Global. Zu wissen, dass meine Texte wirklich gelesen werden und Menschen berühren, ist ein ganz wundervolles Gefühl und der eigentliche Grund aus dem ich blogge.

 

Welcher Blogger/in ist dein größtes Vorbild?

H: Wenn ich mit jemandem den Kleiderschrank tauschen müsste, wäre das am ehesten Alix von „The cherry blossom girl“. Olivia Emily finde ich unglaublich hübsch (Yay, Rothaarige!) und ich lese „Leonie Löwenherz“ sehr gerne, weil Lena immer so süsse Geschichten um ihre Fotos baut; ich finde, sie trifft einfach den perfekten Ton für das Medium Blog.

L: Ich liebe Lina Mallons Blog, weil er von ihrem wundervollen Schreibstil lebt, unglaublich abwechslungsreich, schlagfertig und kreativ ist.

 

Wie viel Zeit beansprucht dein Blog täglich für dich?

H: Ach, das könnte ich gar nicht so festmachen… Fotos bearbeiten und Posts vorbereiten kann ich am Wochenende mal fünf Stunden lang, wenn im Hintergrund eine spannende Serie läuft. Aber sonst bin ich eher flexibel, beantworte Mails und Kommentare irgendwo unterwegs, schreibe Texte ins Handy, wo sie mir gerade einfallen, und auch die meisten meiner Outfitfotos entstehen spontan, wenn ich gerade gut aussehe und der Liebste mit der Kamera in der Nähe ist ^_^

L: Oh eine gute Frage, das kommt ganz auf den Tag an. Manchmal vielleicht nur eine, für einen detaillierten Travelpost aber sicher auch oft drei oder vier.

Smultronställen

Gibt es eine App oder ein Plugin, auf die du nicht mehr verzichten willst?

H: Ganz simpel: Die Blogger-App, mit der man seine Texte ganz bequem im Zug tippen kann. Ansonsten verwende ich eigentlich nur die Basics: Whatsapp, Instagram… das wars dann auch schon. Ich mag meinen Handybildschirm schön aufgeräumt.

L: Ich könnte glaube ich nie wieder ohne Instagram und mittlerweile auch nicht mehr ohne Snapchat.

 

Welches sind deine drei liebsten Kleidungsstücke und hast du ein Modevorbild?

H: Da käme an erster Stelle wohl meine Minitaschensammlung. Ich liebe winzige Crossbodys und behaupte immer, man könnte mir die hässlichste Tasche der Welt andrehen, indem man einfach eine Miniversion davon rausbringt. Für den Alltag mag ich Lederleggings sehr gerne, aber am schönsten fühle ich mich in aufwendigen Kleidern. Die tollsten Abendkleider findet man beim italienischen Label Marchesa; die Gründerinnen Georgina Chapman und Keren Craig könnte ich wohl am ehesten als mein Modevorbild bezeichnen.

L: Ich liebe Hippiekleider und den Boho-Style unheimlich. Meine Lieblingsstücke sind ein Samtkleid aus einer kleinen Second Hand-Boutique in Brighton, ein jahrealter beiger Wollpulli und mein Mango-Maxikleid.

 

Gibt es noch etwas, dass du an dieser Stelle gerne sagen möchtest?

H: Ähm… heil Kaiser Claudius, keine Macht den Drogen und natürlich bedanke ich mich bei dir für das schöne Interview ^_^

L: Vielen Dank für diese tolle Chance mich ein wenig vorzustellen und die Möglichkeit über diese Reihe auch selbst neue Blogs und die Mädels dahinter zu entdecken 🙂

 

Kanntet ihr einen der beiden Blogs bereits?

Ich wünsche euch allen einen entspannten Sonntag und frohe Ostern 🙂

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