ZUCKERFREI – 30 Tage Challenge! Mein erstes Update inkl. Food Diary

Eine Woche zuckerfrei! Letzten Sonntag habe ich euch erzählt, wie ich die „30 Tage Challenge“ geplant habe. Aber wie das bei mir so ist, mit dem Pläne schmieden, läuft letztlich immer alles ganz anders ab.

zuckerfrei Challenge

30 Tage zuckerfrei – Plan vs. Realität

Ich wollte mir kleine Ziele setzen, um Entzugserscheinungen, wie Kopfweh oder erhöhtes Kälteempfinden zu vermeiden. Ja man soll es nicht glauben, aber auch in puncto Zucker kann man Entzugserscheinungen bekommen. Diese kann man bei allen Süchten bekommen, egal wie harmlos sie auch klingen mögen. Mein Plan war also, in der ersten Woche lediglich auf Süßigkeiten zu verzichten.

In der Realität sah aber alles ganz anders aus, denn ich habe nicht nur jeder Süßigkeit wiederstehen können, sondern auch auf alle Produkte verzichtet, die in den Inhaltsangaben Zucker, Dextrose, Saccharose, Raffinose, Stärke, Glykogen oder Cellulose angegeben hatten. Milchzucker halte ich ohnehin schon sehr gering, seit meiner 7 Tage vegan Challenge.

Das einzig Süße, dass ich in den letzten Tagen zu mir genommen habe, waren drei Äpfel und einmal ein bisschen Kokosette und ein paar Rosinen. Diese habe ich für einen „Kaiserschmarren“ verwendet. Ich habe mir sogar Brot selbst gebacken, da in den meisten Broten ebenfalls Zucker enthalten ist.

Ehrlich gesagt habe ich mich auf schreckliche erste zuckerfreie Tage eingestellt, aber auch das lief anders als erwartet. Zum Glück! Alles in Allem viel mir der Zuckerverzicht sogar ziemlich leicht. Am dritten Tag setzten zwar Kopfschmerzen ein, die an Tag vier und fünf noch schlimmer wurden, aber es hielt sich in Grenzen. An Tag vier kam auch das besagte Kälteempfinden dazu. Am sechsten Tag waren aber alle Beschwerden weg und ehrlich gesagt fühle ich mich seither ein bisschen entspannter. Zuckerfrei zu sein, fällt mir auf jeden Fall leichter, als mich vegan zu ernähren.

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Motivation ist Alles! So schaffst du die ersten sieben Tage zuckerfrei!

Das mir der Zuckerverzicht so leicht viel, lag bestimmt daran, dass ich euch von meinem Vorhaben berichtet habe und das motiviert. Immerhin will euch auch erzählen, wie die 30 Tage verlaufen sind und das geht schlecht, wenn ich schon an Tag drei über das erste Schnittenpäckchen herfalle. Die ersten sieben Tage sind also geschafft, obwohl es in der WG nur so von Süßigkeiten wimmelt. Am Tisch steht ein Packerl Ferrero Rocher und in der Küche liegen Manner Schnitten. Die Verlockung ist überall, aber ich bin stärker ;). Ich bleibe zuckerfrei!

Was ebenfalls motivierend war, war der Trick mit der Pinnwand. Ich habe mir eine Pinnwand aufgestellt, mit allen positiven Dingen, die nach dem Zuckerentzug angeblich eintreten sollen. Das sollte eine bessere Hautbeschaffenheit sein, ein frischerer Teint, mehr Gelassenheit uvm.

Wie ihr euch für zuckerfreie Ernährung motivieren könnt, dafür habe ich ein paar Tipps, die ich euch in den nächsten Wochen in einem Beitrag auflisten werde. Ebenso werde ich euch über alle positiven Veränderungen und über Zuckeralternativen informieren.

In dieser Woche habe ich auch gelesen, dass zuckerfreie Ernährung sehr gut bei Histaminintoleranz ist, auch da werde ich euch berichten, ob das bei mir eine Veränderung gebracht hat. Dafür muss ich allerdings noch eine Zeit durchhalten, denn in den ersten sieben Tagen passiert da noch nicht viel.

Zuckerfrei Food Diary

FOOD DIARY:

Tag 1:

F: Haferflocken aufgekocht in Wasser, dazu eine Prise Zimt und Mandelsplitter
M: Kürbiscremesuppe
A: 1 Scheibe Brot mit Topfenaufstrich und einem Apfel

Tag 2:

F: Frühstücksei und selbstgemachtes Kartoffelbrot
M: Reispfanne mit Brokkoli, Karotten, Paprika
A: Gemüsesuppe

Tag 3:

F: Smoothie (grüner Blattsalat, Apfel, Petersilie)
M: gab es wieder Pizza aus Karfiolteig/Blumenkohlteig
A: Kartoffelbrot mit Kürbiskernölaufstrich

Tag 4:

F: Haferflocken mit echter Vanille und einer Prise Zimt
M: Rote Rüben Suppe
A: Salatplatte Deluxe

Tag 5:

F: Frühstücksei mit Kartoffelbrot
M: Ofengemüse
A: Rahm Geschnetzeltes

Tag 6:

F: Reiswaffeln mit Topfenaufstrich
M: Kürbiscremesuppe
A: Kokos „Kaiserschmarren“ (Dinkelmehl, Milch, Kokosette und Ei für den Teig. Apfel kurz anbraten, Rosinen hinzugeben und etwas Wasser. Mandelsplitter oben drauf)

Tag 7:

F: Smoothie (Karotte, Apfel, Trauben)
M: Tarhonya mit Karotten und Zwiebel
A: da Mittags etwas übrig geblieben ist, hatte ich auch Abends noch etwas davon

Ein paar Food Pics zeige ich auch auf Instagram.

Was sagt ihr zum ersten Update? Ich freue mich auf eure Fragen und Kommentare!

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