30 Tage zuckerfrei – Meine Challenge geht zu Ende!!!

Mit dem heutigen Tag geht auch meine 30 Tage zuckerfrei Challenge zu Ende. Ich habe durchgehalten und bin ehrlich gesagt ziemlich stolz auf mich. Geglaubt habe ich nämlich nicht wirklich daran. Erst kam es mir so vor, als würde mir der Zuckerverzicht doch eher leicht fallen, in Woche zwei bekam ich dann aber doch ziemlich oft die Lust auf etwas schokoladiges. Motiviert haben mich meine Ziele und natürlich auch, dass ich euch von der Challenge erzählt habe. Wovon hätte ich euch in den letzten Wochen berichten sollen, wenn ich schon in Woche 2 aufgegeben hätte. Diese Blöße wollte ich mir einfach nicht geben. In Woche 3 fiel der Verzicht schon viel einfacher und in der letzten Woche war ohnehin alles easy.

zuckerfrei Challenge

Was hat sich durch die „zuckerfrei Challenge“ verändert?

Im Grunde mein ganzes Essverhalten. Wenn ihr Zucker wirklich meiden wollt (abgesehen vom Fruchzucker), dann fällt wirklich viel weg. Brot, Wurstwaren, Chips, Müslimischungen uvm. In den letzten Wochen habe mir ab und an selbst Brot gebacken. Wenn ich etwas süßes wollte habe ich mir einen Apfel genommen oder ein Kompott aus dem Apfel gemacht. Das Apfelkompott könnt ihr gemeinsam mit ein paar Datteln in euer Porridge rühren und mit Zimt und Vanille würzen. Das hat schon fast etwas weihnachtliches vom Geschmack her.

Mein Frühstück ist eigentlich von Tag zu Tag kreativer geworden, weil ich eben mein Müsli selbst zusammengemischt habe, Crunchy selbstgemacht habe oder wie eben erwähnt, mein Brot selbst gebacken habe. Zuckerfrei ist nicht einfach, aber es lohnt sich.

In der letzten Woche habe ich euch ja bereits geschildert, dass mein Hautbild anfängt besser zu werden. Ich neige zu Hautunreinheiten und vor allem zu trockener Haut. Alleine deshalb, weil sich das schon in den letzten Wochen verbessert hat, möchte ich Zucker weiterhin einschränken bzw. komplett verzichten und nur hin und wieder Zuckeralternativen zum kochen/backen verwenden. Da ich gelesen habe, dass der Verzicht von Weizen ebenfalls gut für die Haut sein soll, werde ich auch das so gut wie möglich einschränken.

Wer nun glaubt, dass bei all dem Verzicht (Zucker, Weizen)  nichts mehr übrig bleibt, der irrt!

Aufgrund meiner Histaminintoleranz fallen wirklich sehr viele Nahrungsmittel weg. Leider ist es bei mir so, dass ich gerade die guten Nahrungsmittel auf der Histaminunverträglichkeitsliste nicht vertrage. Erdbeeren, Himbeeren, reife Bananen (wenn, dann nur Bananen die noch leicht grün sind), Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Champignons, Avocados… Die Liste würde hier eindeutig den Rahmen sprengen. In Woche 3 habe ich aber bemerkt, dass ich plötzlich ein paar Lebensmittel vertrage, die mir vorher ein paar Probleme bereitet haben. Champignons waren in Woche 3 und 4 nämlich überhaupt kein Problem und auch die Bananen vertrage ich besser.

Also verzichte ich lieber auf Zucker und Weizen so gut es geht, um andere Lebensmittel dafür wieder genießen zu können. Ich habe diese Woche sogar Nusskäse gegessen und das will was heißen, denn vor nicht allzu langer Zeit habe ich weder die Sorte Käse, noch die Walnüsse vertragen. Ich hatte also in der letzten Woche meines Projektes allen Grund zur Freude!

 

Was gab’s in der 4. Woche zuckerfrei zu Essen?

Diese Woche habe ich ein Rezept von Projekt Gesund Leben ausprobiert. Oder besser gesagt, habe ich mich von diesem Rezept inspirieren lassen, denn ich habe ein bisschen mehr Datteln verwendet und an Stelle der Himbeeren lieber Bananenchips, gemahlene Vanille und Zimt verwendet. Die Bananenchips habe ich vorher ein wenig in Kokoswasser eingelegt. Damit die Energy Balls nicht zu trocken werden.

Außerdem habe ich mich vom Karotten-Pfannkuchen Rezept der Individualisten inspirieren lassen. Kokosöl und Kokosraspeln habe ich in meiner Variante allerdings weggelassen. Anstelle des Kokosöls habe ich Rapsöl genommen. Das hatte ich in dem Moment einfach zu Hause. Gewürzt habe ich die Pfannkuchen mit einer eigenen Lebkuchenmischung aus Zimt, Nelken, Kardamom und Muskatnuss. Aber nur eine kleine Prise. Auf die fertigen Pfannkuchen einen Klecks Joghurt und ein paar zerhackte Pistazien. Das werde ich bald wieder machen, da die Pfannkuchen einfach nicht fototauglich waren, aber das Rezept doch recht lecker war. Irgendwie muss ich euch das doch zeigen.

Wie die Wochen davor, gab es ziemlich oft Suppe. Rote Rüben Suppe, Kartoffelcremesuppe, Gemüsesuppe, Nudelsuppe. Einmal hatte ich Fisch (Dorsch) mit Gemüse, einmal gab’s Eiernockerl mit viel Blattsalat, auch wieder jede Menge Salatplatten und Ofengemüse. Das mag ich eigentlich am liebsten, weil durch kleine Veränderungen das ganze Gericht anders schmeckt. Da kommt mal Mozzarella und Mais dazu und ein anderes Mal Eier und Zwiebel… Außerdem habe ich mir zweimal diese Woche ein Apfelkompott gemacht.

 

So, das war es nun mit meiner Challenge! Aber wie versprochen, werde ich in den laufenden Wochen auch gerne über Motivation und Zuckeralternativen berichten und euch ein paar zuckerfreie Rezepte und Rezepte mit Zuckeralternativen zeigen.

Hier sind nochmal alle Updates verlinkt:
Start der Challenge1. Update
2. Update
3. Update

Habt ihr auch einmal versucht auf Zucker, Weizen, Fleisch oder ähnliches zu verzichten?

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