Die magische Adventszeit – the most wonderful time of the year

Die Adventszeit hatte früher etwas magisches für mich. Alleine das Kekse backen war in meiner Kindheit schon etwas ganz besonderes. Meine Mama hat für meinen Bruder und mich einen kleinen Extra-Tisch in die Küche gestellt und wir hatten ein eigenes Kinder Back-Set. Mit diesem Back-Set durften wir assistieren und haben immer eine riesige Sauerei aus Mehl und Teig hinterlassen. Für mich ist das eine der schönsten Kindheitserinnerungen. Die Tradition vom gemeinschaftlichen Kekse backen ist bis heute geblieben.

Sobald es richtig kalt war oder Schnee lag, ging es entweder zum Eislaufen oder zum Rodeln. Wir haben wilde Schneeballschlachten gemacht und Schneemänner oder spektakuläre Iglus gebaut. Naja, zumindest in meiner Erinnerung sehen die Iglus spektakulär aus.

Was auch ein bisschen zur Magie beigetragen hat waren die Düfte von Zimt, Vanille, Keksen und Kerzen.

Wenn man Erwachsen wird verliert sich diese Magie im Laufe der Zeit. Vielleicht weil man jetzt selbst Kinder hat und merkt, wie viel Aufwand ein schönes Weihnachtsfest und die Vorweihnachtszeit macht. Vielleicht aber auch, weil man Weihnachten alleine verbringt oder in der Vorweihnachtszeit so viele Überstunden machen muss, dass kaum Zeit für Adventsmärkte oder ähnliches bleibt. Vielleicht verliert sich diese Magie auch, weil man einen Verlust erlitten hat und Weihnachten nie wieder dasselbe sein wird.

Wenn ich einfach mal beiseite lasse, worum es an Weihnachten wirklich geht, dann muss ich sagen, dass es einige Jahre gab, da war die Magie völlig verflogen. Da hatte Weihnachten eher etwas trauriges und war mit Stress verbunden.

Weihnachten war aber immer mein Lieblingsfest, also habe ich mir die Magie zurückgeholt.

Weihnachten ist für mich das schönste Fest des Jahres. Die gesamte Adventszeit liebe ich. Wenn alles schön dekoriert ist und überall Lichterketten hängen. Wenn in der kalten Jahreszeit plötzlich ganz viel Wärme ist.

Geschenke habe ich meist schon Anfang Dezember besorgt. In Einkaufszentren gehe ich nur noch zum Spaß und nicht weil ich in der ganzen Last-Minute -Hektik noch etwas zu besorgen habe. Schenken macht mir Freude und das klappt nur, wenn ich es frei von Stress und Hektik mache und es in keinem Zusammenhang mit dem Wörtchen „MUSS“ steht.

So gut wie alle Besorgungen für das Fest und die Feiertage habe ich Ende November/Anfang Dezember erledigt. Zuhause dekoriere ich alles weihnachtlich, während Michael Bublés Christmas-Hits aus dem Radio ertönen. Manchmal dreh ich auch einfach eine alte Weihnachtsshow des Entertainers auf. Da sind nur ich, meine Weihnachtsdeko und Bublés Stimme. Was kann schöner und entspannender sein. Auch im Garten werden die Lichterketten angebracht. Alles Alte und nicht mehr so schöne erstrahlt plötzlich in warmen Licht.

Ich bin nicht der Typ, der Weihnachtslieder nur drei Tage vor Weihnachten hören möchte. Ab dem 1. Dezember über die gesamte Adventszeit höre ich kaum noch etwas anderes. Natürlich nicht nur Michael Bublé, sondern auch alte Klassiker von Frank Sinatra und Dean Martin oder meinen Lieblingssong All I Want For Christmas Is You. Auch Gwen Stefani und Sia haben ein Weihnachts-Album mit wirklich guten Songs herausgebracht.

Am Abend drehe ich gerne die Songs auf, zünde die Kerzen am Adventskranz an und tanze als würde es kein Morgen geben – zu Weihnachtssongs. An den Wochenenden fahre ich gerne zu Adventmärkten. Meine Lieblingsmärkte, die nie fehlen dürfen, sind der Kittenberger Adventmarkt in Niederösterreich und der in den Blumengärten Hirschstetten in Wien.

Ich nutze auch jede Gelegenheit im Schnee um auch mal wieder mein Inneres Kind zu wecken. Da werden wieder Schneemänner gebaut und Schneeballschlachten gemacht oder die Schlittschuhe hergerichtet und in die Eislaufhalle gefahren. Auch  wenn man spätestens bei den Stürzen auf dem Eis bemerkt, dass man doch schon etwas älter ist.

Was ich dir mit alldem eigentlich sagen möchte ist folgendes:
„Die Magie mag vielleicht verloren gehen, aber du kannst sie dir zurückholen.“

Lass dich nicht stressen und mache besonders in der Adventszeit Dinge die dir Spaß machen und gut tun. Das ist natürlich ein Ratschlag, den du für das ganze Jahr nutzen kannst, aber wir wissen beide, dass es oft nicht so einfach ist solche Ratschläge umzusetzen.

©Photos via pixabay

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