Birkenstock und UGGs – Teil I

Schlapfen (Schlappen) mit Socken zu kombinieren war bislang ein absolutes No-Go. Das trägt man vielleicht zu Hause, weil man es bequem und warm haben will, aber nicht in der Öffentlichkeit. Wie oft hat man deswegen dumme Sprüche gehört, vor allem wenn die Socken weiß und die Schlapfen dunkel waren.

Ich würde schon sagen, dass ich ein ausgesprochen modebewusster Mensch bin. Bin aber dennoch der Ansicht, dass jeder tragen soll, worin er sich am wohlsten fühlt. Die negativen Reaktionen auf die Socken-Schlapfen-Kombi kann ich aber irgendwie nachvollziehen. Ganz unbewusst drängen sich, alleine beim Gedanken daran, schon die 90er in meinen Kopf und irgendwie denke ich auch gleich an diesen schrecklichen Film (schrecklich, aber trotzdem irgendwie Kult) “ Flodder – Eine Familie zum Knutschen“.

Den Stilrichtungen gegenüber bin ich eigentlich ziemlich offen und allgemein bin ich ein toleranter Mensch, aber bei diesem Fashion No-Go zieht sich jede Faser meines Körpers zusammen.

Für all diejenigen, die diesen Look genauso zum fürchten finden wie ich, gibt es eine schlechte Nachricht: Das ist jetzt Trend! Birkenstocks kombiniert mit quietschbunten Wollsocken. Wer hat das zum Trend gemacht? Richtig! – Die Promis! Wenn Nachbar Klaus seine schwarzen Schlapfen mit weißen Socken, die knapp unter dem Knie enden, trägt, dann ist das natürlich nichts und dann hört man auch schon mal jemanden aus einer Ecke brummen „Wie schaut denn der aus!“.

Aber wenn Mary-Kate und Ashley Olsen so etwas tragen, na dann muss es ja modisch sein. Der Unterschied? – Die Birkenstocks, der neue Liebling der Stars, sind hochwertige Schlapfen und keine 8 Euro-Treter. Außerdem kennen die Socken mehr Farbe als Schwarz und Weiß!

Birkenstock

Im deutschsprachigen Raum wird dieser Look noch nicht so ganz angenommen, aber schon heftig diskutiert. Diskussionen um einen Look bedeuten in der Regel, dass er sich früher oder später durchsetzt.

Verteufeln will ich den Look dennoch nicht, denn ich habe damals ähnlich auf UGG-Boots reagiert. Und jetzt ratet mal, was seit Jahren in meinem Schrank steht und nach wie vor (obwohl eher wieder out) zu meinem absoluten Lieblings-Schuhwerk zählt?

Wie es zu meinem Sinneswandel kam, könnt ihr nächste Woche im zweiten Teil nachlesen!

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