YOGA – Was die enspannende Sportart bewirkt!

Ich habe mich in den letzten Monaten zu einem echten YOGA Fan entwickelt. Schon vor einigen Jahren habe ich einen Yoga Kurs besucht und obwohl die Trainerin aufmerksam und gut ausgebildet ist, habe ich mir dabei etwas gezerrt. Gemerkt habe ich das nicht, weil ich Schmerzen hatte, sondern weil mir beim Bergauf gehen oder schon beim leichtesten drehen meiner Wirbelsäule die Luft weg blieb. Diagnose war, dass ich mir wohl irgendwas beim Brustmuskel gezerrt habe. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich nicht besonders begeistert von Yoga war.

Dennoch glaube ich daran, dass man Nichts und Niemanden aufgrund einer negativen Erfahrung abschreiben sollte. Aus diesem Grund habe ich Yoga eine zweite Chance gegeben und erst mal im Fitnesscenter Relax Kurse besucht. Da ging es um sanfte, einfache Übungen und in erster Linie eigentlich um die Atmung. Mittlerweile trainiere ich zu Hause, also besser gesagt im Garten, gemeinsam mit meinem Yoga Buddy, der mir auch sagt, wenn etwas nicht ganz richtig oder gesund aussieht 🙂 .  Die Übungen werden konstant schwerer, was eindeutig die bessere Variante ist, als gleich mit irgendwelchen Hardcore Yoga Übungen zu beginnen. Wenn ich mir bei einer Übung extrem unsicher bin, dann frage ich meine Faszien-Trainerin, wie die Übung am besten für den Rücken und Nacken ist.

Benefits of Yoga

Auch wenn Yoga sehr entspannend wirkt, dürft ihr dabei nicht vergessen, dass es eine Sportart ist. Und bei jeder Sportart kann man sich falsche Methoden aneignen und sich verletzen. Deshalb würde ich raten, mit leichten Übungen zu Beginnen, ohne den Nacken zu überstrecken. Hört auf euren Körper, er weiß es besser, als der beste Yoga Lehrer, denn nur ihr wisst, wann es genug für euch ist. Wann eine Übung zu schwer ist und wie gut oder schlecht eure Grund-Fitness ist. Aber nun zu den positiven Aspekten des Yoga!

 

Was bewirkt Yoga?

Nachdem ich mein Yoga Programm nun schon einige Monate täglich mache, kann ich folgende Veränderungen feststellen:

– Es macht entspannter und bringt euch mehr in innere Balance. Im Grunde seid ihr dadurch nicht mehr so gestresst und wenn doch, dann kommt ihr wieder wesentlich leichter und schneller zur Ruhe. Eine weitere Folge ist ein entspannter, erholsamer Schlaf.

– Es macht glücklicher! Man nimmt viel mehr aus der Umgebung wahr. Geräusche, Gerüche, usw. Aber an stelle des Straßenlärms hört man jetzt eher das Vogelgezwitscher. Und wer einen erholsamen Schlaf hat, startet auch mit einer positiveren Stimmung in den Tag.

– Es macht euch fitter! Der Körper wird viel flexibler und auch das Joggen fällt euch leichter. Noch dazu bekommt ihr davon Muskeln. Nicht die krassen Muckis, wie vom Krafttraining, aber schöne, lange Muskeln.

– Es fördert die Kreativität und die Konzentration! Wer also meint, dass er keine Zeit hat, um täglich 1 Stunde Yoga zu praktizieren, der irrt. Seit ich Yoga mache, kann ich viel effizienter arbeiten. Wofür ich vor einem halben Jahr noch zwei Stunden gebraucht habe, muss ich nur noch die Hälfte der Zeit aufwenden. Mir sind im Laufe der Zeit auch viele Dinge aufgefallen, mit denen ich mich überhaupt zu lange aufhalte und unnötig Zeit verschwende.

– Es fördert einen gesunden Lifestyle! Oder zumindest einen gesünderen. Ich bin jetzt nicht der Mensch, der täglich Chia Samen isst, oder Schokolade Mousse aus Avocados macht, aber ich esse mehr Salat und Gemüse. Einfach leichtere Speisen, damit die Übungen nicht unnötig anstrengender werden. Schweres Essen wirkt sich gleich auf den Körper aus. Wenn ich nach einem gesunden Salat 5,6 Stockwercke nach oben laufe (ich fahre nicht mit dem Lift – NIEMALS) oder nach einem deftigen Burger merke ich ganz klar den Unterschied. Und so ist es auch bei den Yoga Übungen 😉

– Noch dazu hat Yoga den Ruf, Allergien, Depressionen und Asthma zu lindern. Von Ersterem habe ich leider genug, aber sicherlich nicht mehr lange, denn ich vertraue darauf, dass meine Allergien dadurch gelindert oder gar geheilt werden. Mal schauen, was ich euch darüber in ein paar Monaten berichten kann.

LU JONG

SHAPE Faszienyoga

Aktuell mache ich den Sonnengruß und das Faszien-Yoga Programm von Shape (Trainerin ist meine Lieblings-YouTuberin Amiena Zylla), sowie Übungen von der LU JONG DVD (tibetisches Heilyoga mit Ralf Bauer). Vom Thema Faszien bin ich momentan total begeistert, lese alles darüber, gehe zum entspannten Faszienlösen, verwende ab und an eine Faszienrolle und mache eben dieses Yoga Programm.

Seid ihr auch YOGA Fans? Was sind eure Erfahrungen damit?

8 Comments

  • Tabea sagt:

    Yoga habe ich noch nie ausprobiert, was hauptsächlich daran liegt, dass ich mich gern in kürzerer Zeit total auspowere, was beim Joggen und Rad fahren/Ergometer sehr gut geht. Und auch das hat bei mir schon Auswirkungen: Ich schlafe super, fühle mich fit und esse halbwegs gesund. Dass Yoga allerdings Allergien lindern/verschwinden lassen kann, wusste ich noch nicht und finde ich total spannend. Davon musst du dringend noch mal berichten, wenn es klappt!

    Dass du dem Yoga eine zweite Chance gegeben hast, finde ich sehr lobenswert 🙂 Mit dem Joggen habe ich auch vier Anläufe gebraucht – aber jetzt ziehe ich es schon seit einem 3/4 Jahr durch und liebe es immer noch.

    Liebe Grüße

    • Tina sagt:

      Ich habe schon allerhand über die Wirkung von Yoga gehört, auch aus dem eigenen Umfeld. Ob es wirklich gut gegen Allergien helfen soll, werden wir bestimmt in ein paar Monaten sehen, zumindest kann ich da bestimmt schon mehr darüber berichten. Ich bleib auf jeden Fall am Ball und lasse es euch wissen, sollte sich etwas gebessert haben 😉

  • Amira sagt:

    Ich liebe Yoga, ich bin danach immer schön fertig 😀 Toller Post!
    Liebste Grüße,
    Amira von Ami Coco

  • Lea sagt:

    Yoga ist einfach so entspannend!!! Ich bin auch ganz großer Fan! :)))
    Sehr schöner Post!!

    Lg Lea
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    • Tina sagt:

      Danke Lea, da es wirklich momentan sehr viel Zeit für mich in Anspruch nimmt, wird es darüber noch so einiges zu lesen geben 😉

  • Mara sagt:

    Hut ab, Yoga ist wie ich finde schon eine sehr
    anspruchsvolle Sportart! Aber wie man sieht, bringt sie
    auch viele Vorteile 🙂
    Toller Beitrag!

    Liebe Grüße, Mara
    http://missmarablog.blogspot.co.at/

    • Tina sagt:

      Danke Mara 🙂
      Ich denke mir immer „Leicht Anfangen“ (Hauptsache Anfangen). Steigern kann man ja dann täglich und irgendwann macht man schon die schwierigen Übungen und hat es gar nicht so richtig mitbekommen 😉

  • Kim sagt:

    Oh ich liebe das Faszien Training von Amiena Zylla. Mache ich immer mal zwischendurch bei Youtube mit. Ich habe bisher einmal Yoga gemacht und es hat mir auch sehr gut gefallen. Bin momentan allerdings bei Pilates hängengeblieben 🙂

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

    • Tina sagt:

      Bei Yoga und Pilates gibt es eigentlich eh recht viele Gemeinsamkeiten. Von Amiena Zylla mag ich eigentlich alle Trainings, ich finde die Frau total sympathisch und bewundernswert 😉

  • Julia sagt:

    Ich habe noch nicht viele Erfahrungen gesammelt, aber Yoga fasziniert mich. Leider leider fehlt mir oft die Zeit, eine „Sportart“ wirklich durchzuziehen.

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Tina sagt:

      Gerade bei Yoga kann ich dir nur empfehlen, dass zumindest mal für ein paar Wochen zu versuchen. Ich habe bei mir bemerkt, dass ich in meiner Arbeit und auch wenn ich etwas lerne, so viel konzentrierter und effizienter bin, dass ich nur noch halb so lange damit brauche. Spart mir also momentan mehr Zeit ein, als dass ich aufwenden muss 😉 GLG

  • Anja sagt:

    Ich bin auch ein großer Fan von Yoga und bin früher auch super gerne in Kurse gegangen, bis ich dort einmal ohnmächtig geworden bin und Yoga seitdem nicht mehr in Kursen mache, weil die Angst zu groß ist 🙁 Super schade, weil ich so gerne damit wieder anfangen würde.. Liebe Grüße, Anja

    • Tina sagt:

      Omg, das klingt ja gar nicht gut! Was war die Ursache? Vielleicht bei einer Übung den Nacken zu sehr beansprucht und einen Nerv oder Wirbel eingezwickt??? Ich hab schon von etlichen Yoga Unfällen gehört und auch selbst einen gehabt, deshalb habe diesmal auch mit ganz ganz leichten Übungen begonnen und die Dehnungen erst langsam gesteigert.

      Aber in so einem Fall, verstehe ich natürlich, dass du da etwas ängstlich bist.

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