Teenage Mutant Ninja Turtles

Gestern Abend war es endlich so weit, endlich hatte ich die Zeit, mir die Teenage Mutant Ninja Turtles im Kino anzusehen.

Ich habe so lange auf den Film gewartet. Den ersten Trailer habe ich, glaube ich, im Juni gesehen, seither war mir klar, den muss ich mir im Kino ansehen. Schon in den 90ern spielte es die Turtles als Zeichentrickserie und jedes Kind kannte und mochte Sie.

Wer oder Was sind die Turtles?

Bei den Teenage Mutant Ninja Turtles geht es, wie der Name schon sagt, um vier mutierte Schildkröten-Teenager die zu Ninja ausgebildet wurden.

Als junge gewöhnliche Schildkröten wurden Sie mit einem Mutagen infiziert, genau wie die Ratte Splinter. Bei einem Brand konnten die Tiere gerettet werden, mussten aber in die Kanalisation fliehen. Kurze Zeit später begann das Mutagen zu wirken und sowohl die Ratte als auch die Schildkröten mutierten zu humanoiden Wesen.

Splinter begann die Jungen Schildkröten, die allesamt nach großen Künstlern der Renaissance benannt wurden, in Ninjutsu auszubilden. Er wurde zu ihrem Meister und zu einer Vaterfigur für die Kampf-Schildkröten.

Um die Jugendlichen zu schützen, verbietet ihnen Splinter, an die Oberfläche zu gehen. Die selbsternannten Teenage Mutant Ninja Turtles sind aber, wie alle anderen Jugendlichen, nur selten gehorsam.

So kämpfen Sie, ohne das Wissen ihres Meisters, gegen den gefährlichen Foot-Clan, der in New York sein Unwesen treibt.

Zeuge dieses Kampfes wird ausgerechnet die Reporterin April O’Neil. Diese möchte in Ihrem Beruf endlich ernst genommen werden und wittert ihre Chance auf eine grandiose Story.

https://www.youtube.com/watch?v=YrqX5AagHls

https://www.youtube.com/watch?v=YrqX5AagHls

Doch wer würde einem glauben, dass ihm humanoide Schildkröten über den Weg gelaufen sind? Wer würde einem glauben, dass diese tatsächlich sprechen können? Dass diese auch noch jugendliche Ninjas sind, die gegen das Böse kämpfen, würde wohl endgültig für Kopfschütteln sorgen.

Hinter April O’Neil steckt allerdings mehr als zu Anfang erwartet, denn sie kennt die Turtles aus ihrer Kindheit und kennt diese Besser als ihr selbst bewusst war.

Michael Bay und Megan Fox!

Nachdem sich die Beiden bei Transformers 2 so in die Haare bekommen haben und eine weitere Zusammenarbeit unmöglich schien, war dass wohl die größte Überraschung. Ausgerechnet Megan Fox sollte in Michael Bays Film die Hauptrolle übernehmen.

Ich finde die Rolle war mit Megan Fox gut besetzt auch wenn sie durch Ihre zahlreichen Beauty-Ops durchgehend gephotoshopt aussah. Sie ist immer noch schön, aber meines Erachtens nicht mehr so schön und vor allem nicht so natürlich wie früher.

Auch wenn Sie ihre Sache gut gemacht hat frage ich mich „War das notwendig, dass durch diese Streiterei, der Dritte Transformers-Teil leiden musste?“ Die Neu-Besetzung durch Rosie Huntington-Whiteley hat den Dritten Teil beinahe versaut. Dabei möchte ich gar nicht behaupten, dass sie ihre Sache schlecht gemacht hat, es war immerhin ihre erste Rolle, aber Megan Fox war nun mal mehr als ein optischer Aufputz.

Fazit:

Ich habe mich besonders über den Auftritt von Whoopie Goldberg gefreut. Mit zweimal kurz blinzeln hätte man ihren Auftritt aber auch glatt verpassen können.

Die Rollen sind wirklich gut und glaubwürdig verteilt. Leonardo der Anführer, Raphael der Harte, Donatello der Kluge und Michelangelo „Michael“ der Witzige. Gefreut habe ich mich natürlich auch über eine kurze Erwähnung von Lost und Batman.

Die Animation war hervorragend. Splinter hätte man natürlich schöner gestalten können, aber seien wir mal ehrlich, wie schön kann eine menschengroße Ratte schon sein?

Der Film sorgt für ganz viele Lacher und noch mehr Action und ist mit 101 Minuten auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Es gab nicht eine Minute, in der man sich hätte langweilen können.

Dank X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, sind die Turtles aber nicht der spannendste Film 2014 für mich und durch Guardians of the Galaxy auch nicht der witzigste. Gut gemacht war er dennoch. Oftmals, wenn man etwas lang ersehnt hat, wird man enttäuscht, dass war hier aber nicht der Fall.

Also, der Zweite Teil kann kommen! (Das wird er auch, 2016)

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